Staubhülle für die Nähmaschine

Vom Schneider geerbt

Für eine alte Nähmaschine habe ich eine neue Hülle genäht. Heute erzähle ich Euch von meiner neuen alten Nähmaschine und von der Herrenschneiderei, aus der sie stammt.

Die Schneiderei Eder in Paldau

Franz Eder war Herrenschneider. Bis 2001 betrieb er eine Schneiderei in dem kleinen steirischen Ort Paldau. Aber der Schneidermeister Eder kam viel herum, engagierte sich in Berufsverbänden und nahm an internationalen Wettbewerben teil, wovon zahlreiche Urkunden an den Wänden der Schneiderei zeugen.

Zeitungsnotiz zum Ruhestand (2002)

Vor dem Gebäude ist ein kleiner Parkplatz. „Da haben früher die Kunden ihre Porsche und Ferraris geparkt“, erzählt Norbert, der Sohn des Schneidermeisters. In der Schneiderei entstanden zahlreiche Galauniformen für die Militärakademie in Wiener Neustadt, Uniformen für Polizei und Feuerwehr, sowie „Showkleidung“ für die Auftritte der Paldauer (eine volkstümliche Musikgruppe), die der Schneidermeister unterstützte, als sie noch jung und unbekannt waren. Auch für die EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) hat die Schneiderei Kostüme angefertigt.

(Klick auf ein Foto öffnet die Galerie und vergrößert das Bild.)

Zur besten Zeit beschäftigte der Betrieb acht fixe Mitarbeiter/innen und immer einen Lehrling. Beim Besuch in der Schneiderei stellte ich mir vor, wie es in der geräumigen Werkstatt mit den zahlreichen Geräten geschäftig gesummt haben muss, damals. Es war ein wenig unwirklich: Die Räumlichkeiten strahlten ein 1960er-Jahre Flair aus, die Regale und Kleiderständer im Verkaufsraum noch gefüllt, als ob im nächsten Moment eine ältere Kundschaft hereinkommen und sich eine Pelzmütze aussuchen würde.

Es hat damit begonnen, dass meine Freundin Karo letztes Jahr anrief: „Wir werden das Haus verkaufen und lösen die Schneiderei auf. Du nähst doch? Magst Du mal mit mir rausfahren und Dir ein paar Stoffe aussuchen? Aber erwarte Dir nicht zu viel: Das sind keine modernen, bunten Stoffe. Eher so für Anzüge und Kostüme.“ Ich bin natürlich mit rausgefahren. Karo hatte schon eine Menge Stoffe an den Kindergarten und an karitative Einrichtungen verschenkt, aber es war noch ein Haufen übrig: feine Kammgarne, weicher Loden, edle Wollstoffe aus Italien und Schottland. Der Schneider legte Wert auf hervorragende Qualität des Materials – und seine Kunden ebenso.

Aus einem moosgrünen Loden aus der Schneiderei wurde letztes Jahr mein Stadtmantel, die anderen Stoffe harren noch ihrer Verarbeitung. Das ist so ein Schatz, ich bin immer noch ganz berauscht und werde noch lange davon zehren. Danke liebe Karo und Norbert!

Die Stoffe sind inzwischen alle weg, die Schneiderei geräumt, das Haus verkauft. Am liebsten hätte ich alle Profi-Geräte mitgenommen, wenn ich nur Platz dafür hätte! Auch oder gerade weil die Maschinen alle aus den 1950er- und 1960er-Jahren stammten.

Aber die grüne Gritzner mit Pedalbetrieb, in die ich mich schon beim ersten Besuch in der Schneiderei verschaut hatte, die zumindest habe ich dem Norbert abgekauft.

Die Nähmaschine

Die Maschine ist auf einem Tisch mit schwerem gusseisernen Gestell montiert. Die Holzplatte ist mit einem Stück Resopal beklebt, das sich rundherum gelöst hat.

Die grüne Gritzner in meinem Nähzimmer

Ich bin noch unschlüssig, ob ich versuchen soll, die Resopal-Platte noch einmal festzukleben, oder ob ich sie völlig entferne und lieber die Vollholz-Platte abschleife und einöle. Irgendwie hat das helblaue Resopal ja Charme.

Anhand der Seriennummer habe ich herausgefunden, dass die Maschine zwischen 1957 und 1959 hergestellt worden ist. Ich finde es sehr cool, ein bisschen von ihrer Geschichte zu kennen und mir vorzustellen, was schon alles auf ihr genäht worden ist.

Die Maschine läuft wie ein Glockerl und hat ein gleichmäßiges Stichbild. Sie kann nur geadeaus nähen, aber das reicht für meine Zwecke völlig, denn der Durchlass rechts von der Nadel ist 28 cm breit statt 16 cm bei meiner Nähmaschine. Heißt: Den nächsten großen Quilt werde ich auf dieser Maschine quilten! Sehr gespannt bin ich auch darauf, wie die Maschine mit Leder umgehen wird, das habe ich noch nicht getestet.

Ähnlich wie bei meiner anderen, noch älteren Nähmaschine, der Wertheim, bereiten mir nämlich die Unterfadenspulen Kopfzerbrechen. Für die Gritzner sind zwar prinzipiell welche erhältlich, aber der Gummi am Spulerteil ist geschrumpft, eingerissen und porös.

Ich habe schon mehrere Anbieter von Ersatzteilen für alte Maschinen im Internet kontaktiert, aber diese Größe des Gummiringes (ca. 40 mm Innendurchmesser und 57 mm Außendurchmesser) war bisher nirgends zu bekommen. Hat vielleicht jemand eine gute Adresse für alte Nähmaschinen-Ersatzteile, eine alte Nähmaschinenfirma mit großem Lagerbestand zum Beispiel? Oder eine Idee, wie ich die Unterfadenspulen sonst auf einfache Weise befüllen könnte? (Mit der Hand möchte ich lieber nicht aufspulen müssen…)

Neu ist schon ein Blümchen-Knopf an der Schublade (den mir die liebe Leona vom Berlinchen in Graz geschenkt hat). Liebt Ihr das auch so sehr, in alte Schubladen zu linsen?

In dieser hier befanden sich ein paar Ersatz-Unterfadenspulen, ein scharf geschliffenes Stück Metall (ein Messer ohne Griff, zum Fäden abschneiden?), ein Nadelkissen in Form eines folkloristischen Schuhs, ein paar kleine Stücke Schneiderkreide und eine Bedienungsanleitung für die Nähmaschine – sehr praktisch.

Neu an der Nähmaschine ist auch die Staubhülle, die ich für sie genäht habe.

Die Hülle

Claudia ma.la.la hat mir zu Weihnachten ein Überraschungspaket mit wunderschön leuchtenden Patchworkstoffen geschickt. Mir war sofort klar, dass daraus die geplante neue Nähmaschinen-Hülle werden muss.

Weihnachtsgeschenk 2017 von Claudia ma.la.la

Von der alten, graugrünen Staubhülle, die mit der Nähmaschine gekommen ist, habe ich die Maße für die neue Hülle abgenommen und für die beiden Seitenteile eine Schablone gezeichnet. Das Muster habe ich selbst nach den benötigten Maßen entworfen, die Inspiration stammt von einem Tischläufer auf Pinterest. Aus den bunten Stoffen habe ich Streifen von je 6×2 Inch geschnitten und aus dem hellgrauen Stoff lange Streifen, die ich so geteilt habe, dass die bunten Stoffe ein Treppenmuster ergeben. Und dann war der hellgraue Stoff leider zu Ende. Zum Glück habe ich aber einen passenden grauen Stoff im eine halbe Autostunde entferten R&M Patchwork in Leibnitz gefunden. Die kleinen, regionalen Läden mit kompetenter Beratung, sie leben hoch!

Für etwas Stand habe ich die Hülle mit Vlieseline H640 gefüttert. Als Innenstoff habe ich Reste verwendet, die beim Kürzen unserer Vorhänge angefallen sind. Das Sandwich habe ich mit geraden Linien mit dem Nahtschattenfuß gequiltet und nach dem Zusammennähen mit einem rosa Schrägband eingefasst. (Rosa? Ungewöhnlich für mich, aber die Tochter hat es aus den Vorräten als am besten dazu passend ausgewählt – und sie hatte Recht). Jetzt habe ich die wunderschönen Stoffe – und die damit verbundene feine Bekanntschaft – immer vor Augen. Noch einmal danke, Claudia! (Es wird Zeit, dass wir uns wieder mal sehen.)

Staubhülle vorher – nachher

Wie ist das bei Euch: Habt Ihr auch solche alten Schätze zu Hause? Näht ihr auch mit solchen alten Maschinen? Welche Erfahrungen habt Ihr dabei gemacht? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Das ist drin

Schnitt: selbst erstellt, maßgeschneidert

Material: Die Patchworkstoffe (ein Geschenk) wurden bei Komolka in Wien gekauft. Die dunkelgrauen Zwischenstreifen bei R&M Patchwork in Leibnitz. Schrägband aus meinem Vorrat.

Werkzeug: Nähmaschine

Arbeitszeit: Ca. 6 Stunden vom Zuschneiden bis zur Fertigstellung.

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37 comments

  • Liebe Gabi, eine tolle Hülle hast Du dem Schätzchen da verpasst und die Geschichte drum herum, ganz, ganz schön! Ich würd wohl auch erstmal probieren, die Resopalplatte wieder anzubringen….vielleicht auch schrauben? Wenn das nicht geht, kannst Du sie immer noch abbauen und den Untergrund abschleifen….
    Schade, dass wir uns verpasst haben, vllt klappt es wann anders!
    Ganz liebe Grüße aus Franken an Dich, Katrin

    • Liebe Katrin, die Resopalplatte WAR verschraubt, als ich die Maschine bekommen habe, aber weil die Schrauben nicht versenkt waren, blieb der Stoff gerne daran hängen. Das möchte ich vermeiden. Die nächste Hürde ist, die Tisch-Maschine-Kombination so weit zu zerlegen, dass wir sie zum Restaurieren in den Keller tragen können, und den Keller so weit frei zu machen, dass dort auch Platz ist für das Trumm… lg, Gabi

  • Ich liebe alte Werktstätten und alte Maschinen! Danke fürs Mitnehmen! Einer meiner Webstühle ist über 100 Jahre alt, leider weiß ich aber nichts von seiner Geschichte. Eine Nähmaschine, auf der Kostüme der EAV geschneidert wurden, das ist aber der Hammer! Und die alten Stoffe hätte ich wohl alle mitgenommen …. Wegen dem Gummi: ich würde es mal mit Dichtungsringen versuchen.
    Viel Freude mit der schönen Nähmaschine wünscht Sigrid

  • Hallo Gabi,

    ich hätte da auch noch einen Vorschlag für deinen alten Gummiring. Es gibt bei uns sogenannte O-Ringe (in Österreich laufen sie auch unten dem Namen Nullringe). Diese Ringe sind aus Gummi oder aus Vulkolan und sind dehnbar. Da du einen Innendurchmesser von 40mm braucht, müsste der Gummiring etwas kleiner sein damit du ihn stramm rüberziehen kannst. Da du einen Außendurchmesser von 57mm brauchst ( er könnte auch vielleicht 58mm sein, da er schon alt und wahrscheinlich nicht mehr so geschmeidig und geschrumpft ist) müsste dieser O-Ring eine Stärke/ Dicke von 9mm haben. Die genaue Bezeichnung für deinen O-Ring wäre dann : O-Ring 70 NBR-39x 9mm.
    Die 70 NBR bezieht sich auf die Festigkeit des Gummis. Da ich in der Instandhaltung / Schlosserei tätig bin, habe ich bei uns leider keinen passenden O-Ring gefunden, wenn ich einen gehabt hätte , hätte ich den vorbeigeschickt…Probiere es doch bitte mal im Baumarkt oder im Internet wirst du bestimmt fündig.
    Viele Grüße
    Sigi

    • Wow, das ist ja ein supersuper Tipp! Komplett mit Bezeichnung und allem. Na wenn ich da nicht fündig werde, weiß ich auch nicht. Vielen Dank, das probiere ich gleich mal aus zu finden! lg, Gabi

  • Da ist dein geniales Grün also her…
    Danke, dass du uns mitgenommen hast! Ich bin ganz sentimental. Das geschäftige Rattern, Stecken und Messen hab ich gut vor Augen. Welche Schätze müssen da unter den Stoffballen sein. Feinste Loden,… hach.

    Deine Idee der Nähmaschinenhülle mit Claudias Stoffen… das mach ich vielleicht auch! Ich bin nämlich auch eine Glückliche, die diese Gabe bekommen hat. Ich trau mich nur nicht reinschneiden… besondere Stücke brauchen eine perfekte Verwendung. Die Nähmaschinenhülle wär was!

    • Oja, diese Stoffe von Claudia sind schon ein besonderer Schatz. Den wollte ich nicht vergeuden, sondern so in Szene setzen, dass ich ihn oft sehe und mich darüber freuen kann. Alternativen wären ein Polster oder ein Tischläufer gewesen… Bin gespannt, was bei Dir draus wird! lg, Gabi

  • Ich sehe mich förmlich in der Schneiderei stehen und alles um mich herum … wie es rattert und summt … was für ein toller Bericht. Im Keller steht die alte Maschine meiner Oma, keine Ahnung wie alt, aber ich habe sie als einziges Stück instinktiv gerettet, auch wenn ich damit zu der Zeit noch gar nichts am Hut hatte … ich müsste doch glatt mal nachsehen … liebe Grüße Ingrid

  • Kannst Du die Spulen nicht auf Deiner modernen Nähmaschine aufspulen?
    LG
    Martina

  • Was für ein schöner Bericht! Ich habe im Keller eine alte Pfaff 260 mit Pedalantrieb und auf ihr auch schon mal genäht. Wenn meine Bernina gerade stickt und ich währenddessen was zusammennähen möchte benutze ich sie auch. Leider ist im Nähzimmer noch kein Platz für sie, aber das wird noch irgendwann. Eine Staubschutzhülle bräuchte ich auch. Nur überlege ich ob ich sie nicht mit Folie mache, so dass ich gleich sehe, was gerade eingefädelt ist. Würde zumindest bei der Overlock Sinn machen, nicht?
    Den Gummiring nimmst Du am besten mal mit zum nächsten Landmaschinenhändler. Dort hab ich vor den Kindern gearbeitet und bin mir sicher sowas gibt es dort – vielleicht nicht lagernd, aber bestellbar. Der österreichische Großhändler wäre die Fa. Prillinger.
    LG
    Martina

    • Ah, danke mit dem Tipp Landmaschinenhändler, großartig! In Weiz ist glaub ich auch einer, vielleicht muss ich eh wieder mal dorthin zum Lagerhaus. Dort gibt es auch Ringerl aus Aluminium, die man zur Herstellung von Zwirnknöpfen braucht… Man muss einfach kreativ in anderen Bereichen fischen gehen. 😉
      Ich habe extra Platz für die Gritzner in meinem neuen Büro/Nähzimmer geschaffen! Nach unserem Umzug und ihrem Einzug bei mir wanderte sie von Zimmer zu Zimmer, bis ich einen fixen Platz für sie bestimmt hatte. Noch dient sie meist als zusätzliche Ablage für Projekte, aber ich räume sie immer wieder leer. lg, Gabi

  • Liebe Gabi,
    was für ein schöner Beitrag. Deinen Besuch in der Schneiderei hast du so bildlich beschrieben, dass ich mir gut die Atmosphäre vorstellen konnte, die dort einmal geherrscht haben muss. Darüber hinaus wurde ich angeregt, wieder einmal über die Geschichte meiner alten Pfaff Industrienähmaschine nachzudenken, die ich von meiner Omi geerbt habe und die seit den sechziger Jahren zuverlässig vor sich hin rattert und auch Geschichten erzählen könnte.
    Deine Staubhülle ist total kreativ umgesetzt. Schön! Und ich sollte doch endlich auch mal eine Nähmaschinenhülle nähen…

    Liebe Grüße
    Pamela

    • Danke für Deinen netten Kommentar, Pamela! „Sollte“ nähen hört sich nicht so gut an wie „möchte“ nähen oder „werde“ nähen. 😉 Kommt Zeit, kommt sicherlich auch Hülle! Zeig doch mal Deine Maschine, das würde mich interessieren. Nähst du denn noch auf ihr? lg, Gabi

  • Liebe Gabi,

    die EAV kenn ich noch aus Kindertagen. Hab schon ewig nichts mehr von denen gehört. Ich hab vorhin mal Gummidichtung gegoogelt und bin auf eine Firma gestoßen die auch Sonderanfertigungen nach Muster machen. Vielleicht wäre das auch was für Dich. Z.B die Firma Süddeutsches Dichtungswerk.

    In jedem Fall hat die schicke Retronähmaschine jetzt eine würdige Hülle bekommen. Ob man damit aber gut Quilten kann? Kann sein, dass sich da die Lagen gegeneinander verschieben. Also setz bitte nicht zu viel Hoffnung darein. Da würde ich schon eher auf Leder bauen.

    LG MAreike

    • Liebe Mareike, die EAV ist bei uns in Österreich immer noch regelmäßig im Radio zu hören, und der Leadsänger (Eberhartinger) moderiert eine beliebte Tanzshow mit B-Promis, von daher ist die Band bei uns nach wie vor im Bewusstsein. Eine Firma für Spezialanfertigungen habe ich bereits in Wien kontaktiert, aber die stellen dann immer nur 10 Stück auf einmal her (weil Spezialanfertigung). Das wird dann recht teuer, und so viele werde ich in meinem Leben nicht mehr brauchen. Aber danke für den Tipp, vielleicht ist das beim Dichtungswerk ja anders.
      Das Quilten und auch das Leder werde ich ausprobieren, sobald ich meine Spulen aufgespult habe, wahrscheinlich vorerst doch manuell… Ich werde berichten! lg, Gabi

  • wow! wie spannend! das maschinchen ist ein traum, wenn man die platte noch irgendwie wieder festmachen kann, würde ich das auf jeden Fall auch tun, ansonsten das holz aufarbeiten, klar! Echt, die EAV? Mann, da sehe ichh mal wieder, wie alt ich bin *lach* vielleicht bekommt man Ersatzteile über eBay? die Abdeckung ist wunderschön geworden! ich liebe alte Sachen….hab noch einen schönen ostermontag! ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

    • Die EAV ist doch wohl klassisch, das hat mit Alter rein gar nichts zu tun. 😉 Jemand hat mir geraten, es bei einem Installateur mit Dichtungsringen zu versuchen. Vielleicht frag ich auch mal bei einem landwirtschaftlichen Fachbedarf, da hab ich schon spannend nützliche Sachen erhalten. lg, Gabi

  • Wie spannend. Ich habe auch gerade vor zwei Wochen die Maschine meiner Mutter von ca. 1954 abgeholt, eine Adler mit elektrischem Pedal, Koffer und schon ohne Tisch, als das Atelier, in dem sie arbeitete auf diese Maschinen umrüstete, hat sie gespart und sie sich als erste eigene gekauft. Muss mich demnächst Mal mit der Bedienungsanleitung beschäftigen. Lg Anja

    • Nicht Adler, sondern Anker RZ, habe sie gerade von dem verzVerzeic gefunden, cool, wasces alles gibt.

    • Oh ja! Meist wurden diese Maschinen liebevoll gepflegt und immer gut geölt. Sofern so eine Maschine nicht irgendwelchem Baustaub ausgesetzt war, oder in einem Heustadl verstaubt ist, sind die eigentlich unverwüstlich. Weil mechanisch. Hast Du die Bedienungsanleitung dabei? Ich wünsch Dir viel Freude beim Instandsetzen (sofern nötig) und Inbetriebnehmen! Wirst du darüber berichten? lg, Gabi

  • Silvia

    Sehr schön! Das würde sich hervorragend auch als Staubschutz für eine Küchenmaschine eignen.

  • Was für eine tolle Chance, da hätte ich auch zugegriffen. Die neue Hülle ist wunderschön geworden.
    Eine Freundin ist bei einem ähnlichen Problem mal im Nähmaschinen Haus Hamburg fündig geworden (http://www.naehmaschinen.de). Das ist für dich zwar weit weg, aber nachfragen kostet ja nichts.

    • Danke für den Tipp! Der Post ist das ja egal, wie weit weg Geschäft und Käuferin voneinander entfernt sind. 😉 Und mir ist Deutschland zum Bestellen lieber als Großbritannien, da sind die Versandkosten immer exorbitant. Dem gehe ich gerne nach! lg, Gabi

  • In dieser Schneiderei hätte ich auch gern gestöbert. Schön, dass du diese eine Nähmaschine bekommen konntest. Wenn du nach alten Nähmaschinen recherchiert hast, kennst du wahrscheinlich https://www.naehmaschinenverzeichnis.de/ außerdem bin ich kürzlich auf eine Seite gestoßen, die eine alte Industrienähmaschine beschreibt, hier: https://tanysewsandknits.blogspot.it/2018/03/follow-up-on-my-previous-post-buying.html. Vielleicht ist das auch für dich interessant. Dann hoffe ich, dass du bald auf deiner neuen/alten Maschine einen Quilt nähen kannst.
    LG
    Siebensachen

    • Danke, liebe Siebensachen, für die Links! Zur Not muss ich halt die Unterfadenspulen mit der Hand aufspulen. Oder vielleicht kann ich sogar meinen Göttergatten davon überzeugen, dass er mir ein kleines Spulerteil bastelt. Mit Arduino und Schrittmotor oder so. Ja! Das ist es! lg, Gabi

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