Das ist Spitze!

Geklöppelt, gestrickt, gehäkelt oder genäht?

Jetzt haltet mich von mir aus für verrückt, aber: Tief in meinem Innersten stehe ich auf Spitzen. Handgemachte. Geklöppelte zum Beispiel. Als Kind haben mich die feinen, duftigen Spitzen an den Ärmeln der Dirndlblusen fasziniert. (Zur Erinnerung: Ich bin im Pinzgau aufgewachsen, Land Salzburg.) Oder zartest gestrickte feine „Stutzen“ (Kniestrümpfe) bei der Tracht. Ich mag das auch, wenn eine gehäkelte Spitzenborte ein Regalbrett in einer alten Vitrine ziert. Nicht unbedingt bei mir zu Hause, da hab ich’s lieber geradliniger. Aber die zarte Feinheit und die Komplexität von solchen duftigen Werken, egal welcher manuellen Machart, faszinieren mich.

Ich hab mir immer gedacht: „Klöppeln lerne ich, wenn ich mal in Pension bin. Dann habe ich Zeit dafür.“ Aber da ich erst Anfang 40 bin und die Pension noch in weiter Ferne ist, habe ich vor ein paar Tagen – beim x-ten Surfen auf Klöppelseiten und beim x-ten Vormerken von Anleitungen zum Klöppeln – kurzerhand ein Anfängerinnen-Set bestellt. Das heute gekommen ist. Und da freu ich mich ganz gewaltig drüber. Keine Ahnung, wann ich Zeit haben soll, mich in diese für mich komplett neue Technik einzuarbeiten. Egal. Jetzt habe ich das Set zu Hause und werde das in nächster Zeit mal ausprobieren. Genau.

Ich hab‘ ja das Gefühl, dass Spitze in der Mode gerade wieder stark im Kommen ist. Und Jeanine Vongool (eine sehr gute Beobachterin aktueller Trends in allem, was Kreativität betrifft) hat die Hälfte ihrer vorletzten Ausgabe von Uppercase Spitzendeckchen gewidmet.

Also: Weil’s gerade zum Thema passt (und weil ich das sowieso lange schon mal loswerden wollte…), bekommt ihr heute einen Bericht über das Spitzenmuseum auf der Insel Burano nahe Venedig. Vorsicht! Viel zu lesen weiter unten!

Diesen kommenden Sonntag, 18. Oktober 2015, ist außerdem von 10:00-17:00 Uhr in Graz der Steirische Spitzentag, wie außerordentlich passend! Wer mag mit mir hingehen? Anmeldungen zum gemeinsamen Spitzenbesuch bitte unten in die Kommentare schreiben!

Das „Museo del Merletto“ auf der Insel Burano

Im Sommer 2014, bei unserem Segeltörn durch die Nordadria, waren wir auch ein paar Tage in Venedig. Von dort aus fahren ja gaaanz viele Touristen (auch wir) auf die „Glasinsel“ Murano. Ist bekannt. Aber von Murano noch ca. 20 Minuten mit dem Vaporetto weiter kommt man auf die Insel Burano, mindestens ebenso pittoresk und entzückend wie Murano, nur lang nicht so überlaufen.

2014-09-03 Burano - Kanal1

Kanal auf der Insel Burano

Und während auf Murano ganz viele auch junge Familien zu finden sind, habe ich im Vaporetto nach Burano den Altersdurchschnitt um mindestens 20 Jahre gesenkt. 😉

Das „Museu del Merletto“ ist im venezianischen Museumspass inkludiert, bei dem man 1x zahlt und dann ca. 10 Museen besuchen kann. So bin ich überhaupt erst draufgekommen, dass es dieses Museum gibt. Der Rest der Crew hat meine Begeisterung („Wow! Ein Spitzenmuseum! Wahnsinn! Wer kommt mit!?“) nicht so ganz geteilt… Auch egal. Bin ich eben alleine hingefahren.

Die Geschichte

Das Museo del Merletto befindet sich in einem Gebäude, das von 1872 bis 1970 eine Schule zum Erlernen der Spitzenkunst beherbergte. Aber die Geschichte der venezianischen Spitzen reicht weit zurück, und die Spitzenproduktion hat zeitweise sogar einen großen Teil von Venedigs Export-Einkünften ausgemacht. Zunächst eine Beschäftigung aristokratischer Frauen im 16. Jahrhundert, entwickelte sich die venezianische Spitze zu einem Exportschlager, als Spitzenrüschen, -kragen und -verzierungen im 17. Jahrhundert topmodisch wurden.

2014-09-03 Burano - Spitzenmuseum - Ölgemälde Frau mit Spitzenkragen

Ölgemälde einer Frau mit Spitzenkragen im Museo del Merletto auf Burano.

Die Nachfrage stieg, und die Spitzenproduktion wurde in die kleinen, armen Fischerdörfer auf den Inseln rund um Venedig ausgelagert, wo Frauen, die meist nicht einmal lesen und schreiben konnten, in ungezählten Arbeitsstunden und für minimale Löhne einen unfassbaren Reichtum für die venezianischen Händler produzierten. (Genauer nachlesen kann man diese Geschichte ab Seite 19 im Museumsführer von Frau Davanzo Poli, siehe Literatur unten). Die Papiervorlagen, nach denen diese Frauen arbeiteten, wurden von professionellen Künstlern entworfen, aber die ganze Arbeit machten die Frauen, die ganze Kunstfertigkeit stammt von ihnen.

2014-09-03 Burano - Spitzenmuseum - Vorlage für Spitzenmuster2

Musterbogen, ca. 1×1 Meter

2014-09-03 Burano - Spitzenmuseum - Vorlage für Spitzenmuster1

Musterbogen für einen Ärmel, glaub ich.

Die Konkurrenz zwischen den Hochburgen der Spitzenproduktion – unter anderem in Venedig, Belgien, Frankreich und der Tschechei – resultierte in immer feineren und feineren Spitzen.

Ende des 19. Jahrhunderts kamen Spitzen allerdings endgültig aus der Mode, der Absatz stagnierte schon vorher. Um die Kunst zu erhalten, wurde auf der Insel Burano eine Spitzenschule gegründet. Frauen, die in den 1970er-Jahren diese Schule besucht haben, geben heute noch Ihr handwerkliches Wissen weiter.

Die Technik

Die venezianische Spitze von Burano ist eine genähte Spitze. Man muss sich das so vorstellen, dass zuerst die Konturen einer Papiervorlage mit Hilfsfäden nachgenäht werden, und dann mit Nadel und Faden unzählige feinste Knoten und Verschlingungen gemacht werden, so ähnlich wie genetzt. Durch unterschiedliche Knoten und Kombinationen werden die Flächen mit unterschiedlichen Mustern gefüllt, die zunächst von den Hilfsfäden gehalten werden. Wenn das Werkstück fertig ist, werden die Hilfsfäden entfernt und die Spitze hält von selbst.

2014-09-03 Burano - Spitzenmuseum - Schautafel Arten von Stichen

Einige Muster auf einer Schautafel im Museum

Panese&Severi_Sample

Ein Sampler aus dem Buch von Panese und Severi (siehe unten): Hier sieht man die Effekte, die die einzelnen Muster haben, sehr schön.

Im Gegensatz zur Klöppelspitze, die produktionsbedingt flach ist, erreicht man bei der genähten Spitze eine Dreidimensionalität durch Unterlegen und Umnähen von dickeren Fäden, aber auch wenn mehrere Ebenen übereinander, quasi in die Höhe, vom Grund abgehoben, gearbeitet werden. Diese Techniken werden „punto nieve“ (Schnee-Stich) oder auch „punto rosa“ (Rosen-Stich) genannt, weil die entstandenen Gebilde minifuzikleinen Schneeflocken oder Blumen gleichen.

2014-09-03 Burano - Spitzenmuseum - Mitteldecke

Eine Mitteldecke/ Tischdecke.

2014-09-03 Burano - Spitzenmuseum - Mitteldecke Detail2

Die Mitteldecke näher: Hier kann man beim genauen Hinschauen die Dreidimensionalität schon ein bisschen erkennen.

2014-09-03 Burano - Spitzenmuseum - Mitteldecke Detail1

Und noch mehr im Detail. Zum Vergleich: Das Webband rechts unten ist ca. 1 cm breit… WIE winzig diese Zacken und Blümchen und Verbindungsstege sind!

Der Aufwand, der da betrieben wurde, der Detaillierungsgrad dieser Werkstücke ist atemberaubend! Ich bin fassungslos wenn ich mir vorstelle, wie viele ungezählte Stunden und wie viel feinstes Fingerspitzengefühl in den zehntausenden Knoten dieser Spitzen stecken!

Ich bin voller Bewunderung, auch wenn mir diese Technik zu hoch ist. Da versuche ich mich lieber zuerst mal an den Klöppeln. 🙂

Fazit

Das Museum ist nicht besonders groß: Es war für mich in ca. zwei Stunden gut durchzusehen. Man kann aber mit Sicherheit auch Tage dort verbringen, wenn man sich in die Feinheiten der vielen, vielen ausgestellten Stücke vertiefen möchte.

Im Erdgeschoß befindet sich neben einem kleinen Museumsshop mit einigen Büchern ein zweiter offener Raum mit Sitzbänken und einer Videoleinwand. In einem ca. halbstündigen Video, das in einer Dauerschleife läuft, wird die Geschichte der Spitzen und der Spitzenschule erzählt, und einige Frauen zeigen die Techniken. (Leider gibt es dieses anschauliche Video nicht auf der Homepage des Museums.)

Im 1. Stock befinden sich einige Räume mit Vitrinen und Kommoden mit vielen Schubladen, in denen die ungezählten Musterstücke hinter Glas zu betrachten sind. Zudem finden häufig Sonderausstellungen statt.

Wenn Du Dich für Textilkunst interessierst, ist dieses Museum jedenfalls ein lohnendes Ziel auf der Ausflugslandkarte!

Weiterführendes

Auf der Homepage des Spitzenmuseums findet man alle Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen und Sonderausstellungen: http://museomerletto.visitmuve.it/en/home/

LaceMuseum

Die obige Geschichte und noch mehr steht in diesem Büchlein:
Doretta Davanzo Poli: Venice – Burano: The Lace Museum. ISBN: 978-88-317-10664

 

 

 

MerlettoVeneziano

Und eine Anleitung für die grundlegenden Knüpftechniken habe ich mir zugelegt, diese ist allerdings nur auf Italienisch erhältlich:
Ombetta Panese und Marialuisa Severi: Il merletto veneziano ad ago. Tecnica base della trina di Burano. ISBN: 978-88-8926-275-7

 

 

 

Und? Schon Reisepläne? Auf der textilen Ausflugskarte gibt’s noch jede Menge andere lohnende Ziele. Schau mal rein – und los geht’s.

 

Verlinkt bei

 

 

 

 

 

 

 

und bei Stoffspielerei im Oktober: Spitze

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Links mit den neuen Werken gesammelt – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.

Einen Überblick über die bisherigen Stoffspielereien findet Ihr bei „Siebensachen zum Selbermachen“. Meine Beiträge zu den Stoffspielereien sind hier versammelt.

Zum nächsten Termin am 29. November 2015 lädt Frau Nahtzugabe zum Thema Folklore ein.

18 comments

  • Danke für den Museumstipp! Beim nächsten Mal Venedig kommt es auf meine Liste.

  • Diese Muster sind so unglaublich fein und detailliert – dein Detailfoto von der Decke mit dem Band als Maßstab ist super, man würde es sonst nicht glauben, wie filigran das ist. Ich kann mir das immer noch nicht richtig vorstellen.Vor allem kommt es mir so vor, als müsste das Garn dafür noch feiner sein als normales Nähgarn, kann das sein? Danke für den Bericht! Auf deine Klöppelexperimente bin ich auch gespannt. Wenn mans kann ist es wahrscheinlich wie stricken, ich finde, Klöppeln sieht beruhigend aus.
    Dann bis zur nächsten Stoffspielerei? Ich freue mich, dass du dabei bist,

    • Ja, gell, es ist wirklich unfassbar, wie zart diese Spitzen sind. Das Garn dafür muss haarfein gewesen sein. Ich hatte das unheimliche Glück, dass zur selben Zeit wie ich auch eine Handarbeitsgruppe aus Grado mit ihrer „Maestra“ im Museum war. (Einer der Frauen, die noch in den 1970er-Jahren in Burano gelernt haben.) Ich kann nicht sooo gut Italienisch, aber es hat gereicht, mich ein bisschen mit einer der Frauen zu unterhalten, die gerade lernen, solche Spitzen zu nähen. Und die, die mich da angesprochen hatte, meinte, dass dieses ultrafeine Garn heutzutage gar nicht mehr hergestellt wird. Sie sei froh darüber, sie hätte schon mit den normal feinen Fäden zu kämpfen… Angebot und Nachfrage.
      Zwei Klöppelbeiträge habe ich in Arbeit, und fürs Thema „Folklore“ habe ich schon eine Idee. Wenn nichts dazwischen kommt, bin ich dabei!
      PS: Da fällt mir gerade auf, dass die Technik ja derjenigen sehr ähnlich ist, die du bei den Stoffspielereien vorgestellt hast, die Reticellaspitze. Glaubst du nicht auch? Nur halt in vergleichsweise mikroskopischem Maßstab.

  • Klöppeln ist heutzutage selten aus bekannten Gründen. Aber ich denke gerade jetzt zu dieser Jahreszeit ist es genau richtig wenn man sich damit beschäftigen möchte. In der Zeitschrift „Ornamente“ gab es von Henriette Beukers immer mal Artikel zum Thema und es wurden Künstlerinnen vorgestellt, die „modern“ klöppeln.
    Das Museum scheint auch sehr interessant, bei Spitzen finde ich das Handwerk dahinter immer sehr interessant. Neuzeitliche Kaufspitzen in Synthetik sehen meistens billig aus finde ich.
    LG Ute

    • Hallo Ute, danke für den Tipp zur Zeitschrift „Ornamente“, muss mal sehen, ob ich die irgendwo auftreiben könne. Ich finden neuzeitliche Kaufspitzen auch nicht toll, mich reizt aber das grafische an den „alten“ Spitzen, und bei den „Stoffspielereien“ sind ja ganz großartige Sachen herausgekommen.

  • Vielen Dank für deinen Beitrag.Wenn ich dort mal urlauben sollte, wäre das Museum ein Ziel. Ich bin schon gespannt auf deine ersten Klöppelversuche.Allein das Garn aufwickeln mit dem speziellen Knoten will gelernt sein.Eine e-mail konnte ich leider bei dir hier nicht finden, um dir ausführlicher zu schreiben.
    Stoffspielergrüße von Karen

    • Hallo Karen, vielen Dank fürs Verlinken! Meine E-Mail Adresse war im Impressum versteckt; inzwischen steht sie auch auf der „über Gabi“ Seite. Herzliche Grüße, und ich denke, wir werden noch öfter voneinander lesen, jetzt wo ich auf die Stoffspielereien gestoßen bin. Das Format und die Themen sind ganz nach meinem Geschmack. Ich freu mich.

  • Einfach wahnsinnig fein und edel, diese alten Spitzen. Danke fürs Zeigen!
    Herzliche Grüße
    Petra

    • Gell, die sind einfach umwerfend in ihrer filigranen Feinheit! Deine selbst geklöppelten Spitzen finde ich allerdings auch fantastisch! Ich bin richtig neidisch, dass du das schon vor so langer Zeit gelernt hast. Ach egal, ich beginne halt jetzt. lg, Gabi

  • Was es nicht alles gibt…ein Spitzenmuseum. Wieder was dazu gelernt!
    Da bin ich ja mal gespannt was du über dein Klöppelstarterset berichten wirst. Ich stell mir das irrsinnig schwierig vor, weil ja alles so genau sein muss. Aber jemand der so tolle Sachen strickt kann bestimmt auch klöppeln! 😉
    Viel Spaß und Erfolg damit!
    Liebe Grüße
    Charlie
    P.S.: Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie lange man an so einer Tischdecke sitzt. Andererseits…derjenige der’s kann reißt sowas wahrscheinlich in „5 Minuten“ runter….

    • Oh, hallo Charlie, danke für die Vorschusslorbeeren! Klöppeln hat auch für mich so was enorm Schwieriges, und ein bisschen Verstaubtes. Ich war gestern aber – ganz spontan – bei einem ersten Abend zum Klöppelkurs! 🙂 Ich hab das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, ein Kindheitstraum wurde wahr. Ich werde berichten. Und: Nein. Auch jemand, der das kann, sitzt an so einer Tischdecke wie in dem Bericht oben monatelang! Oft haben sogar mehrere Frauen gemeinsam an einem großen Werkstück gearbeitet. Das war sehr langwierig, daher waren die Spitzen auch unheimlich teuer, auch wenn die Herstellerinnen so gut wie nichts dafür bekommen haben. Kennen wir das nicht irgendwo her…? Liebe Grüße und einen schönen Abend wünsch ich Dir!

  • Himmel hilf, was für eine ungewöhnliche und seltsame und wunderschöne kleine Insel.
    Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie gefragt, wie Spitze eigentlich entsteht, und sitze hier mit offenem Mund. In diese alten Werkstätten, als der Export venezianischer Spitze noch richtig brummte, würde ich zu gern mal einen Blick werfen. Falls Du versehentlich eine Zeitmaschine klöppeln solltest (manchmal passiert ja beim Handwerken ganz Unerwartetes), lass es mich bitte wissen!

    Danke fürs Mitnehmen. Aus einem „Ach, na ja, Spitze, warum nicht“ wurde beim Lesen schnell gebannte Faszination, ich fühle mich richtig beschenkt.

    Liebe Grüße
    Maike

    • Oh, wow Maike, so ein toller Kommentar von Dir, vielen herzlichen Dank! „Beschenkt“ fühlst du dich von meinem Artikel,… da wird mir ganz warm ums Herz. Und das mit der Zeitmaschine überleg ich mir 😉 Ich lasse es dich beizeiten wissen und nehme dich dann jedenfalls mit auf die Reise! Allerherzlichste Grüße, Gabi

  • Sabine

    Liebe Gabi,du beginnst echt zu klöppeln??!! Das ist ja spitze! Phänomenal! Ich kenne diese Tätigkeit aus dem Ennstal, wo wirklich hauptsächlich alte Frauen klöppeln. Aber ich denke, dass hier in den letzten Jahren schon eine Verjüngung stattgefunden hat, weil ja generell Handarbeiten wieder „in“ ist!

    • Liebe Sabine, ich bin ja gespannt auf den heutigen „Spitzentag“ in der Heilandkirche (Kaiser Josef Platz), wie viele Leute und wer dort sein wird und überhaupt. Ich eröffne sicher keine Spitzen-Manufaktur, zumindest nicht so bald ;-), aber es reizt mich schon soooo lange, dass ich es jetzt einfach mal ausprobieren muss. Bin schon gespannt.

  • Liebe Gabi, ein toller und interessanter Einblick mit schönen Fotos! Das Museum ist in meine Ausflugskarte aufgenommen und auch gleich Dein Bericht verlinkt. Vielen herzlichen Dank für Deinen Hinweis hier auf meine Ausflugskarte – das freut mich sehr!
    Liebe Grüsse vom Wullechneuel

    • Liebe Lily, aber gerne, gerne, und meinerseits herzlichen Dank! So cool, dass du auf meinen Artikel verlinkst! Ich finde deine Ausflugskarte „einfach spitze“ 😉 und hätte gerne viel mehr Zeit, mir all die tollen Sachen anzusehen. Mal schauen, vielleicht können wir ja auch Österreich noch ein bisschen auffüllen, da muss es doch mehr geben? Herzliche Grüße, Gabi
      PS: Ich hab gesehen, du folgst mir jetzt auch auf Bloglovin‘: Danke! Ich freu mich!

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