Tasche für den Plotter

Alles auf einen Griff dabei

Zum Taschen Sew-along bei Katharina Greenfietsen – im Februar zum Thema „Ordnungshelfer“ – steuere ich eine große, geräumige Tasche für den Plotter bei, in dem ich auch alles Zubehör ordentlich verstauen kann.

Der Bedarf

Unser Plotter hat keinen fixen Standort, wo er permanent angeschlossen wäre. Zumeist wartete er auf einem Regal auf seinen Einsatz, aber sowohl der Göttergatte als auch ich nutzen ihn regelmäßig (er mehr für Papier, ich mehr für Folien) auf meinem oder seinem Schreibtisch, am Wohnzimmertisch (= das Zentrum für große Zuschnitte) oder auch mal am Küchentisch. Mitwandern müssen immer das Strom- und das USB-Kabel, das Täschelchen mit den verschiedenen Messerchen und der feinen Pinzette, sowie die Dreiflügelmappe mit den Folien. Ein Plotterbuch gibt es auch noch. Alle Zusatzmaterialien befanden sich bislang in einer großen, unpraktischen Papiertasche, der Plotter stand ungeschützt, dem Verstauben preisgegeben, daneben,

Die „Lösung“ vorher – geht gar nicht.

Jenny von Sanduhr Design hat sich schon letztes Jahr eine Tasche für ihren Plotter genäht. Diese habe ich zum Vorbild genommen und an unsere Bedürfnisse angepasst. Auch Anleitungen für Staubschutzhüllen gäbe es einige, zum Beispiel hat Verfliest und zugenäht erst kürzlich ein Schnittmuster für Staubschutzhüllen für alle gängigen Silhouette-Modelle veröffentlicht. Aber wir brauchten etwas Transportables.

Ich wollte also eine Tasche, die so lang ist, dass unsere Silhouette Cameo reinpasst, und in der wir die langen Folien in einer Seitentasche glatt verstauen können. Die Höhe der Tasche war vorgegeben durch die Größe der Trägermatten plus eine Klappe oben zum Schließen, wie bei der Tasche von Jenny Sanduhrdesign. Die Kleinteile wollte ich in kleinen Seitentaschen so verstauen können, dass in der Tasche nicht ständig alles durcheinanderpurzelt oder auf den Plotter drauf gehäuft ist.

Die Materialien waren hauptsächlich eine alte, gestreifte Baumwollhose samt Gürtel von mir (die ich genau für diesen Zweck nach dem Aussortieren aufbewahrt hatte); größere alte Stoffreste in grau, blau und geblümt (eigentlich wollte ich nur grau, aber das hat nicht gereicht); Snap Pap für den Boden; jede Menge verschiedene Vliese für Stand und Polsterung; und ein hellgrünes, mit Blümchen bedrucktes Ripsband, das mir Karin vom Blog I & Du bei unserem Stofftausch im letzten Herbst geschenkt hat, und das farblich hervorragend zum Außenstoff passt!

Materialien für die Tasche

Und so habe ich’s gemacht

Zunächst habe ich eine ungefähre Skizze angefertigt und überlegt, welche Zubehörteile wie in der Tasche untergebracht werden sollen. Daraus habe ich die Tabelle entwickelt, welche und wie viele Schnittteile ich brauche. Da das ein bisschen komplex war, habe ich die Angaben und Skizzen in einem Dokument zusammengefasst, falls das jemand nachmachen möchte:

Plottertasche Maße und Skizze (PDF Download)

1. Als erstes habe ich den Boden aus Snappap in Form eines Kreuzes zugeschnitten. (Siehe Skizze im PDF.) Von den Beinen der alten Hose habe ich 42 cm lange Stücke abgeschnitten, diese aufgeschnitten und zu einem breiten Band zusammengenäht. Daraus die Seitenteile der Tasche geschnitten und für mehr Stabilität mit Vlieseline H250 bebügelt. Diese Stoffteile habe ich dann mit 1 cm Nahtzugabe zuerst mit Stylefix auf der späteren Innenseite des SnapPap festgeklebt und anschließend knappkantig festgesteppt. SnapPap plus Stoff ergeben dann gemeinsam die endgültige Höhe der Tasche.

Den Stoff mit Textil-Klebestreifen am SnapPap fixieren, dann annähen.

2. Falls man Verzierungen, Labels, Applikationen etc. auf der Außenseite anbringen möchte, empfiehlt es sich, dies spätestens jetzt zu erledigen, solange die Seitenteile noch offen sind. Später wird das Aufnähen durch den steifen SnapPap Boden sehr mühsam. (Ich spreche aus Erfahrung.)

3. Dann habe ich die Seitennähte geschlossen und den Boden unter viel Gefluche gewendet. Das SnapPap ein bisschen kneten hilft. Wahrscheinlich geht es auch leichter, wenn es vorgewaschen ist.

Seitennähte schließen. Der Stoff ist durch H250 etwas verstärkt.

4. Um den Boden besser zu polstern, habe ich Teile aus Style-VIL zugeschnitten und mit gewöhnlichem Alleskleber auf dem Boden und auf drei Seiten am SnapPap fixiert.

Auf die vierte Seite kommen später die Fächer für Kleinteile, da bringt eine zusätzliche Schicht Style-VIL wenig. Jetzt ist die Tasche noch ein bisschen labbrig.

Die Tasche steht noch nicht.

5. Dann habe ich den Innenstoff zugeschnitten und die Seitenteile (2x A, 2x B laut Skizze) mit Vlieseline H640 bebügelt, um mehr Volumen zu bekommen. Auf den Innenstoff am Boden (Teil C) braucht man kein H640 bügeln, da ist eh schon Style-VIL.

6. Jetzt die Innentaschen D und E zuschneiden und ebenfalls mit H250 bebügeln. Für die Utensilien-Fächer (Teil F) habe ich einen Streifen ca. 15×80 cm zugeschnitten und nicht verstärkt. Man braucht die Mehrlänge dieses Streifens, um die Tiefe der Fächer zustande zu bringen.

Utensilien auflegen – Stoff dazwischen feststecken.

Ich mache das immer so, dass ich alle Utensilien, die ich verstauen möchte, nebeneinander auf den Streifen lege und dann Fach für Fach zwischen den Dingen mit Stecknadeln abteile. Ganz ähnlich habe ich einmal eine Tasche für meine Klöppel-Utensilien genäht – und nie gezeigt.

Und so bleiben am Ende von den 20 cm Mehrlänge des Streifens mehr nur mehr 5 cm  übrig.

Achtung: Der Streifen ist zu nah am Rand festgesteckt.

Aber Achtung! Im Bild oben ist ein Fehler, weil der Streifen eigentlich ca. 1,5-2 cm vom Rand entfernt festgesteckt werden soll! Diese Fächer möchte ich unten offen lassen, daher muss der untere Rand außerhalb der 1 cm Nahtzugabe bleiben!

Hier ist es richtig, mit Abstand zum Rand.

7. Dann habe ich die drei Lagen der Seitenfächer durch Zusammennähen innerhalb der Nahtzugabe fixiert. Damit die Lagen nicht gegeneinander verrutschen, verwendet man dafür am besten einen Obertransportfuß, sofern vorhanden. Anschließend habe ich noch zwei Cam Snaps mittig an den beiden großen Fächern angebracht, damit sie später nicht immer aufklaffen.

Suchspiel: Zwei Cam Snaps

8. Jetzt kann man den Boden und die Seitenteile der Innentasche zusammennähen. Wie bei der Außentasche habe ich zuerst die Seitenteile an den Boden genäht (zu einem Kreuz) und dann die Seitennähte geschlossen.

Wenn man die ganzen großen Seitenteile mit H640 füttert, geht ganz schön viel Material drauf. Aber ich denke, dass es trotzdem sinnvoll war, weil es die Tasche nicht nur griffiger sondern auch stabiler macht.

12. Normalerweise würde man die Außen- und die Innentasche jetzt Rechts auf Rechts zusammennähen und dann durch eine Wendeöffnung wenden. Das ist aber mit dem sperrigen SnapPap-Boden kaum möglich. Also habe ich das Bügelvlies am oberen Rand eingekürzt und den Innenstoff wie für ein Binding bei einer Patchworkdecke nach außen gefaltet. Das gibt einen schönen, sauberen Abschluss!

13. Das ganze Material hat wunderbar in der Tasche Platz! So richtig viel Stand hat die Tasche trotzdem leider nicht: Wenn der Plotter nicht drinnen ist, fällt das Teil um. Aber ich wollte auch keine Schabracke zum Füttern verwenden, sonst wäre die Taschen noch steifer geworden.

14. Schließlich habe ich entlang des Klappenrandes noch drei Cam Snaps zusätzlich befestigt, die Klappe runtergeklappt, die Position der Henkel bestimmt und die Henkel (die früher der Gürtel der Hose waren) festgenäht.

Das war eine ganz schöne Materialschlacht, aber sie ist fertig und ich freue mich sehr über meine neue Plottertasche. (Daher darf sie heute zu RUMS.)

Wie macht Ihr das mit Eurem Plotter? Fixer Platz oder flexible Transportmöglichkeit? Mit oder ohne Staubhülle? Ich freue mich auf Eure Berichte in den Kommentaren!

Das ist drin

Schnitt/ Anleitung: selbst entworfen, nach eigenen Anforderungen

Material:

  • eine alte gestreifte Sommerhose mit Gürtel (daraus wurden die Henkel)
  • grauer grober Baumwollstoff, ein Rest von der Cargo-Hose, weißnichtmehrvonwo
  • blauer grober Baumwollstoff, weißnichtmehrvonwo
  • geblümter Canvas, Rest eines alten Ikea-Stoffes;
  • Der Boden ist aus SnapPap für Schutz und Stabilität
  • Der Boden ist innen zusätzlich mit Style-VIL von Freudenberg gepolstert, damit’s der Plotter schön kuschelig hat.
  • Vlieseline H250 von Freudenberg für mehr Stand der äußeren Stoffteile sowie der Fächer.
  • Vlieseline H640 von Freudenberg für mehr Flauschigkeit und Griff.
  • CamSnaps zur Fixierung der Fächer und der oberen Taschenöffung
  • Alleskleber zum Festkleben des Style-VIL am Boden.

Verbrauch: Ziemlich viel Stoff, mehr als ich dachte! (Ich müsste mal alles zusammen ausrechnen.)

Werkzeug: Nähmaschine, Zange für die CamSnaps

Kosten: rund 35,- Euro durch die vielen verwendeten Vliese, auch wenn die Stoffe selbst praktisch gratis waren (weil Reste).

Arbeitszeit: rund 7 Stunden tüfteln, zuschneiden, bebügeln und nähen.

Fazit: Durch den Boden aus steifem SnapPap waren einige Verarbeitungsschritte auf meiner kleinen Nähmaschine mühsam. Der Plotter liegt aber gut geschützt in der Tasche, die sich auch gut tragen lässt.

Empfehlung: Bei einer nächsten Tasche würde ich versuchen, den oberen Stoffteil ein wenig zu quilten, damit die Tasche auch ohne Plotter besser steht. Auch würde ich versuchen, Außen- und Innentasche am Boden ein bisschen aneinander zu befestigen. Vielleicht mache ich das auch noch, mit ein paar Handstichen.

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31 comments

  • Pingback: Rückschau auf Sommerfreuden | made with Blümchen

  • Das ist ja mal eine gute Idee! Mich ärgert eh immer, dass der Plotter so ein Staubfänger ist. Außer wischt man’s schnell weg, aber innen… Vielleicht geh ich ja doch mal unter die Näherinnen – es muss ja nicht gleich so perfekt werden, wie bei Dir… ;-))) Danke fürs Zeigen!
    Liebe Grüße
    Sonja

  • Das finde ich gut, so eine Aufbewahrungstasche mit stabilem Boden und so viel Stauraum innen. Bei mir würden allerdings die ganzen Folien gar nicht reinpassen. Dennoch ist die Idee eines mobilen Plotters genial. Den kann man auch schnell mal zur Freundin mitnehmen.

    LG Mareike

    • Die mobile Aufbewahrung bewährt sich bei uns! Wenn der SnapPap Boden nur nicht so verdammt sperrig zu verabeiten wäre! Im Nachhinein betrachtet wäre es vielleicht doch geschickter gewesen, eine Schabracke nachträglich in die genähten Stoffteile reinzuschieben. Das gibt ebenfalls Stabilität, aber das Nähen, Wenden etc. würde viel leichter fallen. Hm. Falls ich noch einmal so eine große Tasche nähen muss, probiere ich das aus. lg, Gabi

  • Öhm. Jetzt wird der Kommentar angezeigt. Beim Neuladen. Eben erklärte mir das Internet noch … na, egal. Wenn ich zweimal in aller Öffentlichkeit meinem Plotter eine eigene Staubschutzhülle verspreche, dann ist ihm das allemal recht, umso weniger kann ich mich rausreden. 😀

    • Du hast das ganze Wochenende Zeit. Am Montag prüfe ich Dich ab, ob du’s wirklich genäht hast. 😀
      (Nein, war natürlich ein Scherz. Kannst es ja trotzdem machen. Geht glaub ich ganz schnell.)

  • Dein frecher Blog hat, so deucht mich, meinen Jubel verschlungen! Muss ich also noch mal jubeln, aber das macht nix, ist ja noch genug Begeisterung übrig – ich finde das so, so toll, wie ausführlich Du beschreibst und verlinkst! Und dank Dir habe ich jetzt wirklich keine Ausrede mehr, meinem P?lotter keine eigene Staubschutzhülle zu nähen (momentan hat er sich die von der Nähmaschine geborgt, aber die will sie irgendwann mal wiederhaben). 😉

    Ein schöner Kontrast zwischen schlicht und blumig, eure Plottertasche – ich mag das sehr, so schlichte Farben und dann kleine Details dazu.

    Liebe Grüße
    Maike

    • Dein Kommentar wird (wie alle anderen hier auch) erst offiziell angezeigt, wenn ich ihn offiziell genehmigt habe. 🙂 Aber wie schön: Gleich drei Kommentare von dir – ich kann gar nicht genug davon bekommen! 🙂

      • Jahaaa, aber mir wird er sonst immer angezeigt, mit dem Vermerk „Wartet auf Freigabe“ oder so ähnlich. Diesmal nicht! Erst nach dem Neuladen, da war der Kommentar auf einmal drin, und unter dem neuen stand das mit der Freigabe. Aber püh, unser Internet spinnt heute auch komplett, an, aus, blitzschnell, langsam, ich weiß nicht, was das genommen hat, aber gut tut es ihm nicht. Und so, nu haste nicht nur drei, sondern gleich vier Kommentare von mir heute, jetzt mach ich mal eine Pause bis morgen oder so. 😀

        Liebe Grüße!
        Maike

        • Tu nicht so viel Kommentieren, tu lieber Nähen. (So, jetzt muss hier mal eine ein Machtwort sprechen. Passiert ja sonst gar nichts, nähtechnisch gesehen, nichwaaa.) 😀

  • Umpfumpf, eine Staubschutzhülle bräuchte mein (fest verorteter) Plotter auch mal – im Moment hat er die von der Nähmaschine, die ich jeden Tag einmal staubfrei kraule. Aber die ist ihm zu groß, sieht ja nicht aus, und die Nähmaschine hätte sie eigentlich auch gern mal wieder. Wochenende. Jawohl.
    Ich freu mich immer über Deine ausführlichen und ganz oft auch mit Links versehenen Blogposts, da steckt so viel Sorgfalt drin! Und die Plotterstaubschutzhülle nach einem fertigen Muster zu nähen wird mir ein bisschen Zeit und Kopfqualm ersparen, hab vielen Dank für den Link!

    Eine erfreute
    Maike

    • Na, denn immer ran ans Gerät! Eine Hülle wollte ich ursprünglich nähen, aber dann ist unser Problem mit dem Zubehör nicht gelöst. Die Nähmaschine besitzt die Plastik-Staubhülle, mit der sie geliefert wurde (äußerst unhübsch, sollte mal ersetzt werden), die Overlock besitzt gar nix, weder Hülle noch Tasche für Transport. *seufz* Steht beides auf meiner to-sew-Liste, gemeinsam mit zig anderen Dingen. Kommt Zeit, kommt Hülle.
      Ich freu mich, wenn Ihr was davon habt, was ich so von mir gebe! Und was ich von anderen verlinke. Ja, auch wenn nicht viel dran ist an so einer Hülle, ist es doch nett, die Maße schon geliefert zu bekommen und statt lange Tüfteln nur mehr zuschneiden und nähen zu müssen! Fröhliches Näh-Wochenende! Gabi

  • Ich bin beeindruckt von dem tollen „Innenleben“ deiner Tasche, nein, natürlich nicht nur: Die ganze Tasche ist super! Deine ausführliche Anleitung werde ich mir merken, wenn ich eine Tasche mit Inneneinteilung nähen will. Danke fürs Zeigen.
    LG
    Siebensachen

    • Oh danke, liebe Siebensachen! Das freut und ehrt mich sehr, dass sogar Du erfahrene Selbermacherin noch Anregungen bei mir findest, wie fein! lg, Gabi

  • So beim Lesen dachte ich: oh welche Materialschlacht! Und dann schreibst Du das auch. Das finde ich beim Taschennähen immer die schwerste Überlegung: für welchen Zweck welches Vlies. Vom schönen Außenstoff braucht man oft sehr wenig, dann aber noch Futter und eine Vielzahl an Vliesen.(Da hoffe ich auf manche Tipps !)
    Unser Plotter (der Portrait ist ordentlich kleiner) darf neben mir am Schreibtisch stehen. Außer mir nutzt ihn (noch) keiner. Das Zubehör habe ich in einer Kiste in Reichweite verstaut. Aber einen Überzug wg. Staub sollte er vielleicht auch mal bekommen.
    Mit SnapPap habe ich mich noch nicht angefreundet bzw. wollte ich diesen (etwas teuren) Trend einfach nicht mitmachen. Statt StyleVil verwende ich manchmal den billigeren „kaschierten Schaumstoff“ aus der Polsterindustrie.
    Euch viel Spaß und Gebrauch der neuen Tasche – liebe Grüße
    Ines

    • Liebe Ines, du hast so Recht: Eine Materialschlacht. Vielleicht – die Idee kommt mir jetzt gerade erst – hätte ich in der Höhe ein bisschen sparen können, wenn ich außen ein offenes Fach gemacht hätte, aus dem die Schneidmatten rausstehen hätten können. Naja.
      Deine Skepsis bezüglich SnapPap verstehe ich gut! Ging/ geht mir genauso! Ich habe es in einem anderen Zusammenhang (zum Testen für Temysto) bestellt und ausprobiert, und hier zum ersten Mal als Tasche vernäht. Das Zeug ist so großflächig schon extrem steif, verleiht aber gerade auch deshalb Stabilität und ist schon gut für ausgewählte Zwecke. Irgendwann muss ich noch mal meinen selbst entwickelten Handy-Block-Visitenkarten-Organizer dokumentieren, und eine Reisepass-Hülle ist auch vor Kurzem entstanden. Für so kleine, steife Organizerprojekte hat es schon was.
      Ja, den kaschierten Schaumstoff überlege ich auch, bin nur noch nicht dazu gekommen, welchen zu besorgen, bzw. wollte ich das Style-VIL vom München-Ausflug mal probieren.
      Oh ja, Spaß haben wir damit! Ich freu mich so, dieses Projekt war ein ständiges Nagen im Hinterkopf. lg, Gabi

  • Tolle Idee, mein Plotter wird auch nur rumgeschoben.
    LG
    Tanja

  • Hallo Gabi,
    tolle Tasche. Und so schön erklärt, dass man sie gut nacharbeiten kann.
    Ich besitze keinen Plotter und das bleibt wohl auch noch ne ganze Weile so. Erstmal müsste ich das Riesen-Chaos in meinem Nähzimmer beseitigen, bevor er überhaupt einen Platz bekommen könnte. 😉
    Lieben Gruß
    Marietta

    • Danke Marietta, ich hoffe, ich habe bei der Erklärung an alles gedacht. Der Plotter war wirklich eine der besten Investitionen in den letzten Jahren bei uns (jedenfalls besser als die Dekupiersäge, die weitaus weniger genutzt wird). Sowohl mein Mann als auch ich nutzen ihn wirklich regelmäßig, aber es kommt auch immer drauf an, was man machen will. Dann viel Spaß beim Chaos beseitigen im Nähzimmer! 😉 lg, Gabi

  • Wow Gabi!!!
    So eine tolle Tasche und die Wahnsinns ausführliche Anleitung dazu! Die Blümchen passen ja echt perfekt! Da überleg ich doch echt, ob ich nicht auch so eine Tasche brauche…
    Deine Beiträge sind immer so spitzenmäßig erklärt und beschrieben ich bin ganz fasziniert! Ich freue mich immer wenn ich eine Mail von made with Blümchen erhalte 🙂
    Ich ziehe den Hut vor dir! Beachtenswert!
    Ganze liebe Grüße
    Kicki

    • Liebe Kicki, wenn Du die Tasche brauchst, wird sie entstehen. Bei mir stand diese Tasche seit letztem Sommer ganz oben auf der brauchen-wir-bald-Liste, aber dann haben sich immer andere Projekte dazwischengeschoben. Ich bin so erleichtert, dass ich sie jetzt endlich genäht habe, und so froh über den Taschen sew-along! Der hilft mir dieses Jahr sehr dabei, einige lange liegengebliebene Taschenprojekte strukturiert, Schritt für Schritt abzuarbeiten.
      Wow, danke für das Kompliment, Du freust Dich über meine Mails… Danke für die Anerkennung! Es tut sehr gut, wenn jemand die viele Arbeit, die in so einem Beitrag steckt, zu schätzen weiß. Dann macht das Bloggen gleich noch mehr Freude. lg, Gabi

  • Das ist ja eine tolle Tasche geworden – sehr gut durchdacht und schön altes Material verwendet. Aber ich kenn dass, sobald man Vliese braucht, wirds schnell teuer. Aber es hat sich ja anscheinend noch im Rahmen gehalten.
    Wenn ich einen Plotter hätte, würde er bei mir einen festen Platz bekommen, aber bei euch scheint das Herumtragen auch viele Vorteile mit sich zu bringen. Und das Blümchenband macht sich da auch sehr gut drauf – ich vergess immer, dass ich doch inzwischen einen guten Bänderfundus habe und hol Bänder nur zum vertuschen heraus O:-)

    Liebe Grüße in den Osten,
    Maria

    • Liebe Maria, auch ich habe einen guten Bänderfundus, aber ich hab nur sehr selten tüdelüü. Und vertuschen muss ich nie was. (Ebenfalls mit Heiligenschein. O;-) ) Nur hier, das hat so gut gepasst, das musste einfach sein. Dem Göttergatten hätte die Tasche schlichter, ohne die Blümchen besser gefallen, aber ich hab mich durchgesetzt. 😉 lg in den Nordwesten!

  • Boah, liebe Gabi, was für eine Arbeit! Deine Tasche ist toll geworden!
    Da ich bei uns zu Hause alleine diese „Kreativ-Macke“ habe und den Plotter allein benutze, darf er auf meinem Schreibtisch wohnen 😉 MIT Staubhülle 😉
    Viel Freude mit Deiner neuen Tasche und liebe Grüße,
    Vera

    • Dankeschön! Ich warte immer noch drauf, dass wir endlich eine neue Wohnung finden, eine mit einem Kreativzimmer, wo der Plotter dann einen fixen Platz haben kann. In der Zwischenzeit ist die Tasche (die schon monatelang geplant war) eine sooo große Erleichterung! Ich freu mich sehr über das Februarthema, das hat den letzten Schubs gegeben. lg, Gabi

  • Gudrun

    Was soll ich sagen? Wow! Eine Menge Arbeit, die sich aber wohl gelohnt hat. Nicht nur praktisch diese Tasche, sondern auch noch wunderschön. LG Gudrun

    • Hallo Guuuudruuuun! Ich wollte mich schon bei Dir erkundigen, ob hoffentlich alles in Ordnung ist. Wenn jemand so regelmäßig kommentiert und dann plötzlich nicht mehr – das fällt auf. Schön, dass Du wieder da bist! (Und danke fürs Kompliment!) lg, Gabi

      • Gudrun

        Wie lieb von dir! Obwohl ich so gar nicht darüber erstaunt bin, du bist halt einfach so aufmerksam und lieb.
        Im Augenblick ist es halt alles etwas viel Arbeit und zu wenig freie Zeit bei mir. Sodass ich zwar deinen Blog immer mit Begeisterung lese, ihn aber nicht angemessen kommentieren konnte. Alles wird gut. Irgendwann. Hoffe ich.
        Freue mich aber schon auf deine nächsten Berichte, es ist so schön „über den Tellerrand“ zu gucken. Und deine Anleitungen sind immer so toll. Ich stand letztens sogar mal vor einer Nähmaschine und dachte einen kurzen Moment… Aber noch ein Projekt ist das letzte, was ich gerade gebrauchen kann 😉 Also nehme ich weiterhin aus zweiter Hand voller Freude an deinen Projekten teil.
        Schönes Wochenende!

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