Stoffkartentausch Mai 2016

Stadt, Land, Fluss

Zum Abschluss des Stoffkartentausches 2016 war das Thema im Mai „Stadt, Land, Fluss“. Nicht so ganz einfach, das Thema, aber wie immer hatte ich große Freude sowohl beim Ausdenken und Nähen als auch beim Bekommen der Stoff-Postkarten. Leider ist die Aktion schon wieder zu Ende, aber zeigen muss ich sie Euch schon noch, die Karten!

Bekommen

Stoffkarte_StadtLandFluss_Eule_mitUmschlagSandra (Eule im Schlafanzug) schickte mir Grüße aus dem hügeligen Kraichgau, auf der sie das strahlende Gelb der blühenden Rapsfelder, die grünen Getreidefelder und die gerade erst eingesäten, noch braunen Frühlingsfelder eingefangen hat. Eine sehr hübsche Mischung aus geplottet und appliziert.

Stoffkarte_StadtLandFluss_ak-ut_mitUmschlagVon Anja (ak-ut) kamen herzliche Maigrüße von sonnigen Kaiserstuhl. Ihre ganz schlicht umgesetze Interpretation des Themas mit lauter Rechtecken (Ein Stadtplan-Stoff? Ein gelber Feld-Stoff? Ein blauer Fluss-Stoff?) habe ich erst auf den zweiten Blick verstanden, finde sie aber ebenfalls genial. Und dazu das nette Briefkuvert aus einem Kalenderblatt!

Stoffkarte_StadtLandFluss_Biggi_vornBrigitte (allesbiggi) hat Puzzleteile aus Papier – jeweils das deutsche Bundesland der Empfängerin – appliziert und den Wohnort markiert. Da sie keine österreichischen Puzzleteile besaß, bekam ich Berlin geschickt, was mich sehr freut! Ich war schon mehrmals in Berlin und mag die Stadt sehr gern. Vielen Dank, Brigitte!

Die vierte und letzte Karte von Beate (gabrielles atelier) ist leider noch nicht bei mir eingetroffen. Ich reiche sie aber hier nach, sobald sie angekommen ist.

Danke an alle! Alle Karten der Aktion habe ich auf der Wand hinter meinem Nähtisch gesammelt, wo ich sie jeden Tag sehe:

Stoffkarten_GesamtschauBin ganz happy!

Verschickt

Meine vier Karten gingen dieses Monat an dieselben Frauen retour, von denen ich auch welche bekommen habe: Sandra (Eule im Schlafanzug), Anja (ak-ut), Brigitte (allesbiggi) und Beate (gabrielles atelier).

Stoffkarten_alleVier_1Erkennt Ihr die vier Städte? Wien, Paris, Graz und – wahrscheinlich am schwierigsten – Manaus in Brasilien. Erst beim Entwerfen fiel mir auf, dass alle diese Städte, die in meinem Leben wichtig waren oder sind, an Flüssen liegen. Äußerst verschiedenen Flüssen, wohlgemerkt, denn im Vergleich zum Amazonas, der bei Manaus bereits ein breiter Fluss ist, wirkt die Mur, die über Stromschnellen unter den Grazer Brücken durchplätschert (und auf der manchmal sogar Kajakfahrer unterwegs sind!), fast noch wie ein Gebirgsbach.
Diese Stoffkartenaktion hat ordentlich mein Fernweh geweckt, indem sie mich in meine Vergangenheit und Gegenwart geführt hat. (Dazu weiter unten noch ein bisschen mehr.)

Jeansstoff schneiden mit dem Plotter

Für diese Karten wollte ich ausprobieren, wie Stoff mit dem Plotter zu schneiden geht. Dafür habe ich mir gleich die leichteste Übung ausgesucht (haha), nämlich den dicken Jeansstoff. Wir besitzen eine Silhouette Cameo, und ich habe eine neue, scharfe Stoffklinge verwendet. Ergebnis: Je einfacher die Form, desto besser funktioniert es (nach mehrmaligem Schneiden, und wenn man zusätzlich noch mit einer feinen Schere nachbessert). Nicht wirklich überraschend, oder?

Die Vorlagen für Eiffelturm und Tower Bridge habe ich im Silhouette-Store gekauft. Uhrturm, Riesenrad und Oper habe ich selbst – nach Grafiken bzw. einem Foto aus dem Internet – für den Plotter aufbereitet.

Bereits vor dem Ausschneiden hatte ich Vliesofix auf die Rückseite des Jeansstoffes gebügelt. Ich bilde mir ein, der Stoff hätte dadurch auch besser auf der Klebematte gehaftet, jedenfalls hat er sie nicht so viel befusselt wie ohne Vliesofix.

Und VORSICHT: Die Schneidmatte muss wirklich sehr gut kleben! Ansonsten bleibt der Stoff am Messer hängen, wuzelt sich unter der Führungsschiene des Plotters und alles verrutscht. Das wollen wir nicht. Daher lieber eine neue Matte verwenden, wenn möglich.

Dann aufgebügelt, nachgesteppt, mit einem Flex-Folien-Logo versehen, fertig.

Eine Geschichte zu jeder Karte

Wie ist das jetzt also mit diesen Städten?

Stoffkarte_Manaus_fertig_mitUmschlagStadt: Manaus (Wahrzeichen Oper)
Land: Brasilien
Fluss: Rio Negro/ Amazonas

Zuerst ein Jahr und später noch mehrmals einige Wochen lang habe ich zu Forschungszwecken am Rio Negro in Brasilien verbracht, vor einiger Zeit, als ich noch glaubte, das wäre der Beginn einer steilen wissenschaftlichen Karriere. Der Rio Negro, der bei Manaus in den Amazonas mündet, hat eigentlich eine Farbe wie Coca Cola – das hat sich nur für die Karte hier nicht so geeignet. Er ist ein sehr nährstoffarmes Gewässer, aber es gibt dort wohlschmeckenden Fisch. Und Piranhas. Wenn man die aber regelmäßig aus der reichlich mit Chili gewürzten Suppe fischt, verlieren sie ihren Schrecken.

Manaus ist eine Millionen-Metropole mitten im Nirgendwo. Zu Zeiten des Kautschuk-Booms (im 19. Jahrhundert) hat sich dort eine reiche Oberschicht gebildet, die eine Oper mitten im Dschungel errichten ließ. In dieser Oper habe ich einmal eine Aufführung einer fantastischen brasilianischen Tanz-Truppe erlebt. Aber der Rio Negro ist ein Teil von mir. Beim Nähen sind ganz viele Erinnerungen wieder hochgekommen: der Geruch des Hafens von Manaus, die Fahrt flussaufwärts mit kleinen Stockwerks-Dampfern, auf denen man seine Hängematte für die mehrtägige Reise aufspannt. Ich war schon seit fast 14 Jahren nicht mehr in Brasilien. Vielleicht, wenn die Kinder größer sind… Saudades do Brasil. (Sehnsucht nach Brasilien)

Stoffkarte_Paris_fertig_mitUmschlagStadt: Paris (Wahrzeichen Eiffelturm)
Land: Frankreich
Fluss: la Seine

Ein wunderbares Studienjahr habe ich in Paris verbracht, das ist nun auch schon bald wieder 20 Jahre her. Ein österreichischer Kabarettist, der in Paris eine Schauspielschule besuchte, meinte unlängst: „Wien ist meine Ehefrau, Paris ist meine Geliebte.“ So ungefähr sehe ich das auch. Nach Wien ist Paris meine zweitliebste Stadt. Gerade weil sie so groß ist und gleichzeitig so nette Ecken hat. Ich liebe die Cafés, den Jardin du Luxembourg, die Gegend um die Sorbonne. Manaus und Paris. Diese beiden Städte bringen mir meine frühen Erwachsenenjahre zurück und ganz viele Erinnerungen an unvergessliche Menschen, die ich dort kennenlernen durfte.

Stoffkarte_Wien_fertig_mitBriefmarkeStadt: Wien (Wahrzeichen Riesenrad)
Land: Österreich
Fluss: Die Donau

Mit 18 bin ich nach Wien gegangen, und 18 Jahre habe ich (mit Unterbrechungen in Brasilien und Frankreich) in Wien gelebt, dort studiert, gearbeitet und meine Kinder zur Welt gebracht. Im Herzen bin ich Wienerin. Zuletzt haben wir dort in der Prater-Gegend gewohnt, daher ist das Riesenrad für mich nicht nur ein offizielles Wahrzeichen von Wien, sondern signalisiert auch das Heimkommen nach einer Reise. Es ist mir schwer gefallen, von Wien wegzuziehen, und ich bin immer noch sehr, sehr gerne dort.

Stoffkarte_Graz_fertig_mitUmschlagStadt: Graz (Wahrzeichen Uhrtum)
Land: Steiermark, laut Tourismuswerbung „das grüne Herz Österreichs“  😉 , daher der grüne Hintergrund
Fluss: Die Mur

Seit nunmehr fast 7 Jahren wohnen wir hier, in der feinen, kleinen Großstadt im Süden Österreichs. Mit 300.000 EinwohnerInnen – davon gut ein Drittel Studierende – ist Graz eine Universitätsstadt mit südlichem Flair. „Graz ist da, wo der Süden beginnt“ sagen wir gern, und es stimmt: Wenn man an einem lauen Sommerabend durch die Innenstadt schlendert, fühlt man sich bereits nach Italien versetzt. Auch ist von hier aus das Mittelmeer in drei Stunden mit dem Auto zu erreichen – für uns als begeisterte Segler immer von Vorteil. Graz ist eine Rad-Stadt mit einer aktiven Kulturszene. In Graz bin ich jetzt zuhause.  Aprilkarten Briefmarken Zukunft 2Und wie es weitergeht? Die nächsten paar Jahre werden wir sicher noch in Graz leben. Danach… Am Postamt habe ich zufällig diese ungewöhnlichen Sondermarken entdeckt –  weiße Lackschrift auf weißem Grund – , die so unglaublich gut zu meinem persönlichen Thema passen, das aus dieser Stoffkartenaktion wurde (und die ich daher auch auf die Kuverts geklebt habe):

Die Zukunft ist noch nicht geschrieben. Sie ist, was wir daraus machen!

Mit dieser Weisheit endet für mich der Stoffkartentausch im Frühling 2016. Danke, liebe Susanne von Nahtlust, dass Du diese Wichtelaktion so großartig organisiert und betreut hast! Ich hoffe, dass ich bei der nächsten Aktion wieder ein Plätzchen ergattere.

Der Stoffkartentausch

Stoffkartentausch war von März bis Mai 2016. 24 Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben mitgemacht. Grundthema war „Jeans“, zusätzlich gab es jeweils ein Monatsmotto:

Die gesammelten Stoffkarten über die ganze Zeit findet Ihr in der Übersicht bei Susanne/Nahtlust. Ich hab mir auch eine Pinterestseite für die gesammelten Stoffkarten eingerichtet:

(So, und jetzt muss ich hurtig schlafen gehen, denn morgen geht’s zur Alles Näht! Jippie!)

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16 comments

  • Liebe Gabi,
    ich habe gerade deinen Post gelesen und sitze jetzt hier und denke nur noch WOW. Die Geschichte zu deinen Karten hat mich irgendwie berührt. Dazu noch die Briefmarke. Da passt wirklich alles zusammen. Die Karten an der Wand sind ne tolle Idee. Schön, dass du dich immer daran erfreuen kannst. Ich habe meine in eine Sammelmappe, die ich passenderweise in einem Kurs bei Susanne gebastelt habe. Die nehme ich mir manchmal her und schaue mir die Karten an. (http://euleimschlafanzug.blogspot.de/2016/02/sammelmappe-selbstgemacht.html).
    Liebe Grüße,
    Sandra

    • Liebe Sandra, jetzt machst Du mich fast ein bisschen verlegen. Dass Dich meine Geschichte berührt hat, freut mich sehr und ist ein tolles Kompliment, danke Dir!
      Die Karten hängen noch an der Wand, weil ich noch keine passende Aufbewahrung dafür habe, und ich sie noch ein Weilchen betrachten möchte. Deine Sammelmappe ist ja an und für sich schon ein Schmuckstück, und dann noch beim Susanne höchstpersönlich im Bastelkurs gewerkelt – grandios! Ich werde vielleicht ein Täschelchen dafür nähen, das ich ebenfalls bei Susanne gesehen habe. Aber das hat noch Zeit. Liebe Grüße, Gabi

  • Liebe Gabi, endlich komme ich auch wieder dazu, Blogs nachzulesen! Herrlich, deine Karten und wie schön du die umgesetzt hast! Wahnsinn, was für eine Arbeit da dahintersteckt. Aber mit dem Plotter scheint das gut funktioniert zu haben. Super. Stoff habe ich bislang noch nicht geschnitten, kommt dann auch mal. Erstmal tobe ich mich noch mit dem cutter und Papier aus 🙂
    LG – und ja, noch kam ich nicht dazu, mich um die E-Mail-Funktion zu kümmern, da kommt immer was dazwischen, aber hoffentlich ganz bald. Ich habe es jedenfalls nicht vergessen!
    Schönes Wochenende! Susanne

    • Liebe Susanne, danke für Deine Komplimente! Stimmt, in meinen Stoffkarten steckt ganz schön viel Zeit (pro Set sicher 4-6 Stunden), aber als Arbeit betrachte ich das eigentlich nicht. Im Gegenteil! Ich bin ein Fan solcher Tauschaktionen geworden! Es ist gut für mich, wenn ich bis zu einem bestimmten Datum etwas produziert haben muss, die „Beschränkung“ auf Thema und/oder Material engt mich nicht ein, sondern gibt meinen Gedanken eine Richtung und verhindert, dass ich mich in den Möglichkeiten verliere. Und ich bin jedesmal baff, was herauskommt. Vorher keine Ahnung, und dann sprudeln die Ideen und die hauptsächliche Beschäftigung ist eher wieder das Reduzieren und die wesentlichen Elemente Herausfiltern. Ich mag das.
      Ja, ich verfolge gespannt Deine Experimente mit Papier! Unser Cutter durfte bisher auch mehr Papier schneiden als Stoff, aber demnächst werd ich mal was applizieren. Ich freu mich, wenn Du eine E-Mail-Funktion einrichten kannst! Weil ich dann immer die erste sein kann, die bei dir kommentiert 🙂 Und nicht unter ferner liefen. Hab ein schönes Wochenende! Liebe Grüße, Gabi

  • Mein erster Kommentar betrifft ausnahmsweise heute nicht dein Genähtes sondern deinen tollen Postamtfund. Was ist denn das für eine coole Briefmarke? Die passt ja aber wirklich wie die Faust aufs Auge zu deinem Stoffkartentausch! Find ich toll!
    So und jetzt zu deinen schööönen Karten! Mit dem Plotter schneiden finde ich auch total super. Da lassen sich auch filigrane Muster viel besser ausschneiden als ich es jemals mit der Hand könnte. Ich finde übrigens auch, dass es sich (gefühlt) viel besser mit Vliesofix schneiden lässt!
    Deine Kartensammlung ist echt schön und freuen dich bestimmt immer, wenn du sie siehst! Du hättest eigentlich auch immer von deinen eigenen Karten eine mehr machen müssen um da auch eine Erinnerung zu haben. Beim nächsten Mal dann vielleicht?!
    Die Kartenfarben gefallen mir diesmal auch wieder ausgesprochen gut!
    (Langsam gehen dir jetzt aber die Jeans aus, oder?! :-P)
    Liebe Grüße
    Charlie

    • Hah! Jetzt warst Du noch bei mir beschäftigt, während ich bei dir kommentiert habe! Gleichzeitig. 🙂
      Ja, unglaublich, die Briefmarken, oder? Habe ich beim Versenden der Karten im vorigen Monat gesehen und gleich mitgenommen. (Hat ja doch was Gutes, wenn ich ein Mal im Monat aufs Postamt muss, um nach Deutschland zu versenden…)
      Jaaaa, die anderen Teilnehmerinnen beim Stoffkartentausch haben das teilweise gemacht, noch eine Karte zusätzlich für sich selbst zu nähen. Mir reichen eigentlich die Bilder davon – und vor allem beim letzten Schwung Karten hätte ich mir schwer getan, von jedem Exemplar noch ein zweites zu machen, dazu war keine Zeit. Und nein: Ich hab noch mehr als genug Jeans. Der „Mount Denim“ ist noch lange nicht bezwungen. Seit mein Mann 15 Kilo weniger wiegt und alle alten Hosen ausgemustert hat, horte ich die. Leider kann ich sie nicht einfach zu engeren Hosen für mich umnähen, weil mir seine Beine zu kurz sind :-), echt jetzt, aber es ist schon lang eine Patchwork-Picknickdecke aus Jeans und alten Hemden geplant. Vielleicht, im Sommer, wenn jetzt der Stoffkartentausch vorbei ist, hab ich endlich Zeit dafür. Liebe Grüße, Gabi

  • Deine Karten finde ich großartig, mit dem Hintergrund dazu sogar noch mehr! Und ja, diese Sonderbriefmarke, die hat schon was. 🙂

    Ich freu mich schon auf deine nächsten Berichte (den zum Schneiderei-Markt habe ich mir gerade erst bei meinem Morgenkaffee gegönnt)…

    Glg
    Claudia

    • Liebe Claudia, wie schön dass Du da bist! (Jetzt weißt Du auch, warum ich „eigentlich aus Wien bin“ 😉 Ganz politisch korrekt ist das vielleicht nicht, weil ich ja woanders aufgewachsen bin, also als Migrantin in Wien gelebt habe, bei uns im Pinzgau auch „Zuag’roaste“ genannt.) Ich freu mich, dass wir uns bei der Alles Näht getroffen haben und muss gleich mal abklären, wie ich Deinen Blog am besten abonnieren kann. 🙂 Bin schon gespannt auf Deinen Bericht zur „Alles Näht“ – meiner kommt am Freitag/ Freutag. Auf ein baldiges Wiedersehen, in Wien oder Innsbruck? (Nächstes Create in Austria Treffen?) Liebe Grüße, Gabi

  • Deine Karten sind richtig schön – und noch schöner sind die Geschichten dahinter. Von Manaus habe ich noch nie gehört und erfahre jetzt von einem Opernhaus und dass du dort gelebt hast. Paris – für mich die Stadt Napoleons (für den habe ich ein Faible…), Wien und Graz – die beiden Unbekannten und Unbesuchten. Danke fürs Mitnehmen, Erzählen und Fernweh-Bekommen.
    Liebe Grüße von der Donau (ab hier mit sogenannten „Schachteln“ schiffbar),
    Ines

    • Liebe Ines, dank Dir. Für das Lob und dafür, dass Dir die Geschichten gefallen haben. Wie kommt’s zu Deinem Faible für Napoleon? Wien und Graz müssen übrigens nicht unbesucht bleiben, sag ich Dir! Es gibt viele gute Gelegenheiten für eine kleine Reise. Und wer hoch in den Norden fährt kann auch mal einen Abstecher in den Süden machen… 😉 Wir kommen schon noch zusammen, pass mal auf. Liebe Grüße zurück an die (noch kleine) Donau! Gabi

  • Hallo Gabi,
    da ich in der gleichen Gruppe war wie du, ähneln sich die Karten, die ich bekommen habe, deinen natürlich. Alle auf einem Bild finde ich aber auch cool, daran hab ich gar nicht gedacht.
    Deine Mai-Karten finde ich absolut super. Mit dem persönlichen Bezug zu den Städten wird daraus etwas ganz Besonderes. Schön, dass du das mit uns geteilt hast. 🙂
    Lieben Gruß
    Marietta

    • Gell, alle auf einem Bild macht schon was her. 😉 Ich habe die Karten, so wie sie gekommen sind, auf ein Fleckchen weiße Wand hinter dem Nähtisch geklebt, da ich noch kein Täschchen zur längerfristigen Aufbewahrung genäht habe. Bei Susanne Nahtlust hab ich eins gesehen, das mir sehr gut gefallen hat. Wie/ wo bewahrst Du Deine Karten auf? (Und ich freu mich, dass Dir meine Mai-Karten gefallen.) Liebe Grüße, Gabi

  • WOW! Wo fange ich jetzt bloß an? Vielleicht ganz oben, bei den Karten, die du bekommen hast. Da ist wirklich eine schöner als die andere und sie alle so auch einem Bild zu sehen, großartig!

    Aber auch deine Karten sind einfach großartig! Ich mag es immer sehr die Geschichte und Gedanken dahinter zu lesen, denn oft steckt ja viiiiiel mehr dahinter, als für den Betrachter zu erkennen ist. Ich finde es toll, dass du dir Orte ausgesucht hast, zu denen du einen besonderen Bezug hast und habe deine Geschichte mit Spannung gelesen.
    Und diese Briefmarke dazu ist das Tüpfelchen auf dem i – sooo passend!

    Ich sitze hier auch gerade mit einem weinenden Auge – schade, dass der Stoffkartentausch schon wieder vorbei ist. Aber wie heißt es, nach dem Stoffkartentausch ist vor dem Stoffkartentausch!?

    Ganz liebe Grüße nach Graz!
    Katherina

    • Hallo Katherina, dank Dir für Deinen lieben Kommentar! Ich steh auch immer sehr auf die Geschichten hinter den gezeigten Dingen auf Blogs! Es wäre schön, öfter bei anderen davon zu lesen, gleichzeitig weiß ich schon, warum viele das nicht wollen: Einerseits sind nicht alle solche Plaudertaschen wie ich 😉 , andererseits bedeutet es auch – für mich zumindest – immer auch eine gewisse Überwindung, Persönliches herzugeben.
      Ich freue mich sehr, dass ich über den Stoffkartentausch Deinen Blog entdeckt habe! Solche Aktionen regen einfach dazu an, sich nochmal intensiver mit den anderen Teilnehmerinnen zu befassen, als jede andere Linkparty, oder? Liebe Grüße zurück, Gabi

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