Nähfuß-Reportage Teil 1

Wofür sind die alle gut?

Bis vor Kurzem habe mit nur drei verschiedenen Nähmaschinenfüßchen das Auslangen gefunden, ganz einfach weil ich über die Vielfalt der Nähfüße und ihre Einsatzmöglichkeiten gar nichts wusste. Aber jetzt erkunde ich die Möglichkeiten und habe schon einige tolle Erleichterungen erfahren. Hier kommt Teil 1 meiner Nähfüßchen-Recherche.

Meine Sammlung

Sehr lange Zeit habe ich ausschließlich mit den drei Füßen genäht, die mit meiner Nähmaschine geliefert worden sind: mit dem Universalfuß (#1 am folgenden Bild), dem Knopflochfuß (#7) und dem Reißverschlussfuß  (#8). Deren Funktion und Anwendung hat mir meine Mutter gezeigt, als sie mir vor ca. 30 Jahren das Nähen auf der Maschine beibrachte. Aber irgendwann letztes Jahr, als ich Foundation PaperPiecing für mich entdeckte, habe ich von Patchworkfüßen mit Inch-Einteilung gelesen und wie sie das Nähen erleichtern. Neugierig geworden, habe mir einen solchen Patchworkfuß (hier #3) gleich mitsamt einem „14-teiligen Nähfuß Set für viele Janome, Elna, Brother, AEG, Carina, W6 Nähmaschinen“ auf Amazon um knapp 20 Euro zugelegt. Wurde offensichtlich in Ostasien produziert, sonst könnte das Set nicht so billig sein, habe ich aber zumindest über einen bekannten deutschen Fachhändler bestellt. Zusätzlich habe ich mir letztes Jahr einen Obertransportfuß (#12), einen Teflonfuß (#5) und einen Stopffuß (#13) gegönnt. Auf dem folgenden Bild sind alle meine derzeit vorhandenen Füße plus Zubehör zu sehen.

(1) Universalfuß; (2) Geradstichfuß; (3) Patchworkfuß; (4) Klarsicht-Stickfuß; (5) Teflonfuß; (6) Knopfannähfuß; (7) Knopflochfuß; (8) Reißverschlussfuß; (9) Reißverschluss- bzw. Paspelfuß; (10) Fuß für verdeckte Reissverschlüsse; (11) Kordelfuß; (12) Obertransportfuß mit Lineal; (13) Stopf- und Stickfuß; (14) Bandeinfasser; (15) Blindstichfuß; (16) Rollsaumfuß; (17) Biesenfuß; (18) Kräuselfuß; (19) Markierfuß; (20) Overlockfuß; (21) Stopfplatte; (22) Abstandshalter

Bei dem China-Set war ein Zettel mit jeweils einem Einzeiler Beschreibung pro Fuß dabei. So richtig schlau bin ich daraus nicht geworden, wie ich diese Füße wirklich einsetzen kann. Anfang des Jahres habe ich dann zu recherchieren begonnen und Infos zusammengetragen. Alle meine Quellen findet Ihr in der Linkliste am Ende des Artikels.

Bei den Youtube-Videos von Brother bin ich vielleicht ein klein wenig hängen geblieben. Diese Videoserie fasziniert mich: Was es da für Nähfüße gibt! Die Hintergrundmusik klingt wie aus der Lounge eines Kreuzfahrtschiffes in den 1980er-Jahren, vielleicht stammen die Videos auch aus dieser Zeit. 😉 (Lucy Nahtzugabe, ich glaube das ist was für Dich!)

Ich sollte noch vorausschicken, dass es unterschiedliche Nähfuß-Systeme gibt, die nur bedingt miteinander kompatibel sind. Bernina macht ihr eigenes Ding. Die Füße, die ich hier beschreibe, können prinzipiell mittels Adapter auch auf Bernina-Maschinen verwendet werden, aus der Sicht von Schneiderherz macht das allerdings nicht viel Sinn: Sie schreibt, dass die Bernina-Füße hochwertig sind und auch einfach besser passen.

Ich nähe seit ca. 25 Jahren auf einer „Privileg Super Nutzstich“, dahinter steckt eine „Janome 1012“, auf ihr passen diese Füße. Das Versandhaus Quelle hat unter dem Label „Privileg“ Marken-Nähmaschinen vertrieben. Wenn Du ebenfalls eine „Privileg“ besitzt und wissen möchtest, von welcher Firma Deine Maschine wirklich stammt, solltest Du in der detaillierten Liste im Forum Hobbyschneiderin24 nachsehen. (Für den Zugriff zum Forum muss man sich registrieren, das ist allerdings gratis.)

Die gebräuchlichsten Nähfüße sehen allerdings auf allen Systemen sehr ähnlich aus, weil die Funktion die Form definiert.

Seit ich um die Funktion mancher Füße weiß, nutze ich sie tatsächlich öfter! Meine „Gewohnheitsfüße“ sind die, die ich quasi schon immer in Gebrauch habe: der Universalfuß (#1), der Reißverschlussfuß (#8) und der Knopflochfuß (#7). Den Teflon-Fuß (#5) möchte ich für Wachstuch nicht mehr missen und den Obertransportfuß (#12) baue ich regelmäßig beim Jersey Nähen und für mehrlagige Nähprojekte wie Taschen ein. Der Patchworkfuß (#3) und der Geradstichfuß (#2), deren Markierungen exaktes Nähen ermöglichen, kommen immer öfter anstelle des Universalfußes (#1) zum Einsatz. Nach und nach werde ich alle Füße anhand geeigneter Projekte testen.

Heute schauen wir uns die Füße 1 bis 3 an, die restlichen dann in den beiden noch folgenden Blogposts. (Weil sonst wird das alles viel zu lang, das will ja keiner mehr lesen.)

Die Füße im Detail

(1) Universalfuß, Zickzackfuß

Mein bisheriger Standard- und Immer-Nähfuß. Dazu brauche ich wahrscheinlich nicht viel erklären, oder? Der Universalfuß hat einen Querschlitz zum Zickzack-Nähen wie der Klarsichtfuß (#4) oder der Teflonfuß (#5), aber im Gegensatz zum Geradstichfuß (#2) oder Patchworkfuß (#3). Auch Modage beschreibt ihn als ihren Standard Allround-Fuß. Wenn es heißt „füßchenbreit absteppen“, also mit ca. 7 mm Abstand zum Rand, dann ist das dieser Fuß.

(2) Geradstichfuß

Im Unterschied zum Universalfuß (#1) kann man mit diesem Fuß kein Zickzack nähen, weil er statt einem Querschlitz nur ein kleines Loch als Nadeldurchlass hat. Wenn man mit diesem Fuß Zickzack näht, trifft die Nadel auf das Metall des Füßchens und bricht. Dieser Fuß ist aber sehr gut dafür geeignet, dicht an Kanten entlang zu nähen. „Die rechte Gleitfahne ist verkürzt und hat Markierungen im Abstand von 2 mm“ schreibt Pilot Pixr auf Amazon. Diese Markierungen helfen dabei, exakt im Abstand zur Kante zu bleiben, also gleich wie beim Patchworkfuß (#3), aber durch mehrere Markierungen etwas variabler.

Links: einfach zentriert für „stitch in the ditch“ bei einer Patchworkdecke; Mitte: 2 mm von der Paspel bei der Reisetasche; rechts: 4mm vom Rand bei einem Osterkörbchen

Im Brother Video wird angegeben, dass der Fuß „präzise Geradstiche auf dünnen Stoffen oder Stoffrändern“ emöglicht, vor allem in Kombination mit einer Geradstich-Stichplatte. (Diese hat keinen Schlitz sondern ebenfalls nur ein kleines Loch; ein dünner Stoff kann nicht so leicht ins Innere der Maschine gezogen werden. Erfahrungsbericht Geradstichplatte bei Nahtzugabe 5 cm.)

Diesen Fuß verwende ich in letzter Zeit richtig gerne: Gleichmäßig 2 mm oder 4 mm am Rand entlang nähen ist damit ein Kinderspiel!

(3) Patchworkfuß

Der Patchworkfuß ist eigentlich auch nur ein Geradstichfuß, bei dem eine „Gleitfahne“ ein Viertel-Inch breit ist, manchmal auch nur ein Achtel-Inch, oder auf die eine oder andere Weise kombiniert. Gleichzeitig gibt es noch einmal Markierungen in Achtel- und Viertel-Inch Schritten am Rand, die dabei helfen, ganz exakt um die Ecke zu nähen! Barbara von Das mach ich Nachts erklärt das in ihrem Tutorial ganz toll und zeigt es anhand vieler Fotos. Das Brother Video ist nicht so informativ:

Ich verstehe auch nicht so ganz, wie das mit der Achtel-Inch Nahtzugabe bei diesem Füßchen funktionieren soll. Der Rand des Werkstückes kommt normalerweise näher bei meiner rechten Hand zu liegen, das Werkstück steht links über die Nähmaschine raus. Ich glaube ich muss mich noch nach einem solchen Patchworkfuß umsehen, der beide Nahtzugaben auf beiden Seiten zur Verfügung stellt.

Bei manchen Patchworkfüßen kann man einen Abstandshalter (#22, auch Führungsschiene genannt) seitlich einklinken, der zusätzlich dabei hilft, an einem Rand entlang zu nähen.

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Bald geht es weiter im Teil zwei der Nähfuß-Reportage!

Wie ist es bei Euch? Wie viele Nähfüßchen besitzt ihr? Wie viele davon verwendet Ihr regelmäßig? Und welche sind Eure Lieblingsfüßchen, ohne die gar nichts geht? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.

Die Nähfuß-Reportage

  • Teil 1: (1) Universalfuß, (2) Geradstichfuß, (3) Patchworkfuß
  • Teil 2: (4) Klarsicht-Stickfuß, (5) Teflonfuß, (6) Knopfannähfuß, (7) Knopflochfuß, (8) Reißverschlussfuß, (9) Reißverschluss- bzw. Paspelfuß, (10) Fuß für verdeckte Reissverschlüsse,
  • Teil 3: (11) Kordelfuß, (12) Obertransportfuß mit Lineal, (13) Stopf- und Stickfuß, (14) Bandeinfasser, (15) Blindstichfuß, (16) Rollsaumfuß, (17) Biesenfuß
  • Teil 4: (18) Kräuselfuß, (19) Markierfuß, (20) Overlockfuß, (21) Stopfplatte, (22) Abstandshalter, außerdem ein paar Kuriositätenfunde.

Quellen

  1. Kundenrezension meines Nähfuß-Sets von Pilot Pixr bei Amazon
  2. Erklärung von Nähfüßen und Videos von Brother
  3. Erklärung von Nähfüßen und Videos von Bernina
  4. Das mach ich Nachts: Bernina Patchwork-Nähfüße
  5. Das mach ich Nachts: Bernina Lieblingsnähfuß #10, ein Standard-Nähfuss mit Führungsschiene
  6. Das mach ich Nachts: Bernina Bandeinfasser #87
  7. Das mach ich Nachts: Bernina Nähfuß mit Gleitsohle #52
  8. Modage Nähfuß-Kunde I: Von Applikationsfuß bis Zickzackfuß (Universal Zickzackfuß, Applikationsfuß durchsichtig, Reissverschlussfuß, Abkettel-/Overlockfuß, Blindstichfuß)
  9. Modage Nähfuß-Kunde II: Knopflochschiene und Knopfannähfuß
  10. Modage Nähfuß-Kunde III: Obertransportfuß, Rollenfuß & Antihaftfuß
  11. Schneiderherz bietet einen Überblick über ein günstiges 32-teiliges Nähfußset und reflektiert, ob dessen Anschaffung für eine Bernina Sinn macht.
  12. Machwerke hat bei Stoffspielereien zu Nähmaschinen-Spezialfüßchen mehrere andere Beiträge gesammelt und selbst über den Rollsaumfuß berichtet.
  13. Nahtzugabe 5 cm: Erfahrungsbericht Geradstichplatte

Verlinkt bei

RUMS! Dort passt es hin, weil ich die Tests für mich gemacht habe und mir die vielen Füßchen so sehr beim Nähen helfen!

23 comments

  • Auf so eine Reportage habe ich schon lange gewartet! Großartig! Ich wurde bisher nämlich auch nicht schlau und freue mich auf die weiteren Teile! Vielen Dank dafür, wer weiß wie sehr ich mir die Arbeit erleichtern könnte..

    • Ich freu mich gerade sehr über Deinen Kommentar! Schön, wenn ich die Rückmeldung bekomme, dass es für andere Sinn macht, was ich schreibe. Ich bin grad beim Testen von ein paar weiteren Füßchen aus meiner Sammlung, die ich bisher nicht ausprobiert habe. Die Reihe ist der richtige Anlass dafür! lg, Gabi

  • Ich habe auch lange auf meiner Privileg genäht und kaum andere Nähfüße als den Universal und den Reißverschlussfuß benutzt. Jetzt nähe ich seit kurzem auf meiner Elna und bin begeistert, was es alles für Füße gibt und versuche nach und nach herauszufinden, welcher wie am besten einzusetzen ist. Deine Reihe über die Nähfüßchen ist super interessant und sehr kurzweilig geschrieben, Ich gehe dann mal nähen und Füßchen testen 😉
    Liebe Grüße und schönen Sonntag, Deine Ariane

    • Gell, das ist spannend, was die Nähfüßchen so alles können. Aber das Testen braucht Zeit, die ich mir ohne Anlass kaum nehme. Deshalb habe ich mir selbst einen Anlass geschaffen – diese Serie! 😉 Hast du am Wochenende schon weitere Füßchen getestet? Welche und wie war’s? lg, Gabi

  • Eine interessante Themenreihe, ich bin immer begierig, die Füße noch gezielter einzusetzen, mit Snap on ist das ja schnell gewechselt. Allerdings mag ich auch den aktiven Abtransport meiner Gritzner Tipmatic, dafür gibt es nur eine begrenzte Auswahl Nähfüße mit der Kerbe hinten. Die Bernina Nähvideos mag ich auch, egal wie alt finde ich sie sehr anschaulich.
    Nähfüße finde ich wichtiger als viele Zierstiche.
    LG Ute

    • Ja, so ein zuschaltbarer Obertransport ist schon was Feines, auch das fehlt bei meiner alten Nähmaschine. (Dazu komme ich beim extra Obertransportfuß, einem richtigen Ungetüm!) Über Zierstiche kann ich mangels derselben auf meiner Maschine nicht viel sagen, aber Nähfüßchen können definitiv eine riesige Arbeitserleichterung sein! lg, Gabi

  • Liebe Gabi, was für ein toller Post. Ich nehme immer irgendwie die gleichen 2-3 Füßchen her (ich nähe auf einer Elna…), aber ich denke, man könnte sich das Nähleben an mancher Stelle leichter machen, würde man die Füßchen besser kennen. Dein Beitrag ist für mich jetzt Anlass, mich damit nochmal genauer auseinander zu setzen, was da so bei mir schlummert 🙂 LIebe Grüße und vielen Dank! Karin

    • Liebe Karin, das freut mich sehr! Es gibt tatsächlich Nähfüßchen, die meiner Meinung nach das Näh-Leben entscheidend vereinfachen. Aber auch welche, die ich für nicht so sinnvoll halte. Na dann, vielleicht führt ja die Serie dazu, dass Dir die Beschäftigung mit den Füßchen noch leichter fällt. lg, Gabi

  • Dalia

    Ich bin richtig froh über deine Reportage. Ich habe seit zwei Jahren zwei China-Sets, und nehme mir schon ewig vor mal die Verwendung von den unverwendeten zu recherchieren. Da entgeht mir ja einiges, den Geradstich-Fuß habe ich noch nie verwendet. Bei mir kommt am meisten der Knopffuß, der versteckte Reißverschlussfuß und der Obertransport zur Anwendung. Letzterer vor allem zum nähen mit der Zwillingsnadel…

    Bin gespannt wie es weitergeht!

    • Ja, ich glaube so geht es vielen: Da hat man das Set, aber ungenügend Informationen mitgeliefert. Ich mein: Die kann man sich natürlich zusammensuchen, aber bis ich mal überhaupt wusste, welcher Fuß wie heißt, geschweige denn, wie man ihn wirklich verwendet…! Mit allen bin ich eh noch nicht durch, aber einige habe ich schon ausprobiert, und für die anderen habe ich zumeist Videos gefunden. lg, Gabi

  • Peggy

    Vielen Dank, ich hab gleich einiges neues gelernt! Den Geradstichfuß muss ich demnächst mal ausprobieren, so oft ärgern mich unsaubere Nähte bei knappen Kanten…!

    Bin gespannt, wie es weitergeht.
    Viele Grüße!
    Peggy

    • Hallo Peggy, ich freu mich, wenn der Blogpost Dich dazu anregt, die Füßchen auszuprobieren! Den Geradstich finde ich ganz besonders toll, weil ich bei meiner uralten Maschine die Nadel nicht seitwärts verstellen kann. Da helfen die Milimeter-Markierungen am Füßchen enorm. lg, Gabi

  • Danke für Deinen Bericht. Ich bin ja bekennende Bernina-Näherin, daher sehen die Füße bei mir etwas anders aus. Ich habe bis vor vier Jahren nur mit den mitgelieferten Füßen genäht. So nach und nach habe ich mir dann einzelne Füße gewünscht/gekauft – leider sind sie bei Bernina eine etwas größere Anschaffung. Zum Geradequilten habe ich den Obertransport, der Patchworkfuß kam mit der Liebe zum Patchworken und viel zu spät der Mittelkantenfuß, der mir dank verstellbarere Nadelposition akkurate Absteppungen in jeglichem Abstand ermöglicht. Neu ist meine Begeisterung für den Paspelfuß. Der ist durch seine unterschiedliche Höhe ein tolles Mittel für unebene Nähereien (zeig ich mal demnächst). Den Teflonfuß nehme ich recht selten, ist aber auch klasse, Manchmal wünsche ich mir, dass der RV-Fuß bei mir schmäler wäre und ja, die Geradstichplatte – auch irgendwann.
    Dir weiter viel Freude beim Ausprobieren und Recherchieren (am besten finde ich, wenn ein Fuß genial für eine Technik ist, für die er vom Namen her eigentlich gar nicht vorgesehen ist)
    Liebe Grüße
    Ines

    • Hallo liebe Ines, auf den Paspelfuß bin ich gespannt, Mareike hatte den auch eben schon erwähnt. Welche Beispiele hast du denn für unvorhergesehene Einsätze von Nähfüßen? lg, Gabi

      • Hallo Gabi, ich nähe beispielsweise dicke Paspeln mit dem Doppelkordelfuß – das klappt viel besser als mit dem Paspelfuß. Hach, ich muss dringend meinen Beitrag schreiben… Noch zwei heftige Arbeitstage, dann habe ich es geschafft und mein Leben verläuft etwas planbarer.
        Liebe Grüße
        Ines

        • Einen Doppelkordelfuß hab ich nicht, aber darauf bin ich gespannt. Ich drücke Dir die Daumen für zwei trockene Arbeitstage und eine gute Ernte! lg, Gabi

  • Liebe Gabi,

    Nummer 13 ist kein Stopfffuss sondern ein Freihand-Quiltfuss. Den selben habe ich auch für meine Pfaff und mache damit Free Motion Quilting.
    Eine meiner wichtigsten Anschaffungen war der 1/4 Inch Quiltfuss. Aber auch ich habe dort rechts keine 1/8 Inch Einheit.Auf der linken Seite macht die Angabe für mich keinen Sinn.
    Ein unerlässlicher Fuss für mich ist ausserdem mein Paspelfuss. Der sieht aber nicht so komisch aus wie Deiner. Er hat unten einfach eine Rinne, in der die Paspel läuft. So werden Höhenunterschiede ausgeglichen und man verrutscht nicht.
    Eine weitere Empfehlung ist ein Nähfuss mit Führungsschiene, um in der Naht bzw. dem Nahtschatten zu nähen. Genauer als mit dem Fuss geht es mit keinem anderen.
    Ich bin gespannt, was Du noch im Repertoir hast und warte auf Teil zwei.

    LG Mareike

    • Mit Nr. 13 kann man freihand Quilten und auch Stopfen. Der Paspelfuß klingt sehr brauchbar. Einen Fuß mit Führungsschiene habe ich inzwischen auch (nachdem ich ihn oft bei Ines Nähzimmerplaudereien gesehen hatte – der ist noch nicht in der Übersicht, stimmt!), habe mich damit aber schon ziemlich geärgert: Die Nadelposition auf meiner Maschine ist von der exakten Mitte etwas nach rechts verschoben, und ich kann die Nadelposition nicht verändern und daher mit diesem Fuß nicht so exakt nähen, wie ich das gerne würde. Teil zwei ist in Vorbereitung! Ich wollte endlich mal einen kompletten Überblick über meine Füße haben – hier und da gibt es ja schon vereinzelte Berichte, aber für mich immer lückenhaft. lg, Gabi

      • Meine Nadelposition ist auch ein Tickchen zu weit rechts. Woher kommt das nur? Ich kann die zum Glück verstellen. Das mit dem Stopfen wusste ich nicht. Keine Ahnung wie Stopfen geht.

        LG Mareike

        • Äh… jetzt wo du’s sagst bemerke ich gerade, dass eigentlich auch noch nie wirklich mit der Maschine gestopft habe. Super, eine Aufgabe für den Teil, wo’s um den Stopffuß geht!

  • Kannst du Gedanken lesen? Ich bin gerade dabei zu überlegen ob ich noch weitere Füßchen für meine Nähmaschine brauche und dann kommst du mit einer so hilfreichen Liste daher. Sehr schön, vielen Dank.
    Liebe Grüße Sandy

    • Gerne! Ich schiebe den Beitrag jetzt schon seit Januar vor mir her, weil mir immer noch was einfällt, wie ich noch mehr Aufwand mit der Recherche betreiben könnte… Aber jetzt, endlich, raff ich mich auf und schreibe es fertig! lg, Gabi

  • Boahhh…. da gibts ja wirklich ganz viele Füße. Eine richtige Wissenschaft um immer den besten Fuß zu benutzen 🙂
    LG Karin

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